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Schuppige Haut: Wenn die Haut aus dem Gleichgewicht ist

Die Haut ist eines unserer wichtigsten Organe. Sie schützt den Körper vor äußeren Einflüssen wie Krankheitserregern und verhindert, dass der Körper austrocknet.

Schuppige Haut ist lästig und wird von vielen als Schönheitsmakel angesehen. Dabei sind Hautschuppen erst einmal ganz normal. Durch die stetige Zellerneuerung werden abgestorbene Hautschuppen abgestoßen. In der Regel geschieht dies unbemerkt. Erst, wenn es zu einer Störung der Hautbarriere kommt, verstärkt sich die Schuppenbildung und wird sichtbar. 

Gesunde Haut: So ist sie aufgebaut und dafür brauchen wir sie

Die Haut wird auch als Flächenorgan bezeichnet, da sie sich auf den gesamten Körper ausbreitet. Sie ist bis zu zwei Quadratmeter groß und hat eine Dicke von bis zu zwei Millimetern. Die gesamte Haut kann dabei bis zu zehn Kilogramm wiegen.

Die Haut besteht aus drei Schichten:

  • Epidermis: bezeichnet die Oberhaut und besteht aus einer Hornschicht, die sich stets erneuert
  • Dermis : bezeichnet die mittlere Hautschicht, die sogenannte Lederhaut und besteht aus dem Bindegewebe, sowie Talgdrüsen
  • Subcutis: bezeichnet die Unterhaut und besteht aus dem lockeren Bindegewebe und dem Fettgewebe

Die Funktion der Haut besteht darin, uns vor den Umwelteinflüssen zu schützen. Sie schützt den Körper vor Austrocknung und verhindert, dass unsere Organe Schaden durch Stöße erleiden. Die Haut hat einen natürlichen Säureschutzmantel, durch seinen sauren pH-Wert antimikrobiell wirkt. Dadurch können sich keine Batterien und Pilze auf der Haut ausbreiten.

Alles über schuppige Haut: was ist das überhaupt?

Kommt es zu schuppiger Haut ist dies ein Anzeichen dafür, dass die natürliche Hautbarriere aus dem Gleichgewicht geraten ist. Das bedeutet, dass sich der Fett- und Feuchtigkeitshaushalt der Haut nicht mehr selbst regulieren kann. Darauf kann die Haut mit Trockenheit oder einer vermehrten Talgproduktion reagieren.

Bei schuppiger Haut ist die Zellerneuerung zu stark ausgeprägt. Dies kann in verschiedenen Hautkrankheiten, aber auch in trockener Haut begründet liegen.

Ursachen von schuppiger Haut

Die Ursachen von schuppiger Haut können vielfältige Ursachen haben. Bei lang anhaltender schuppiger Haut, die mit starkem Juckreiz und Schmerzen einhergeht, sollte immer ein Arzt aufgesucht, um die genauen Ursachen ausfindig machen zu können und die betroffenen Hautstellen entsprechen behandeln zu können.

Risikofaktoren: Wo & bei wem tritt es besonders häufig auf?

Besonders häufig von schuppiger Haut betroffen sind Menschen mit Hauterkrankungen, sowie ältere Menschen. Ältere Haut kann die Feuchtigkeit nicht mehr so gut speichern. Gleichzeitig wird die Haut mit zunehmendem Alter dünner. Aber auch, wer zu tendenziell trockener Haut neigt, kennt das Problem von schuppiger Haut. Grundsätzlich kann an jeder Körperregion schuppige Haut auftreten. 

Gerade empfindliche Haut reagiert sehr sensibel:

  • Arm- und Kniebeugen
  • Gesicht
  • Hände
  • Kopfhaut
  • Intimbereich

So entsteht schuppige Haut

Schuppige Haut entsteht, wenn die Schutzbarriere der Haut aus dem Gleichgewicht geraten ist. Diese Schutzbarriere reguliert das Abstoßen alter Hautzellen, sowie die Bildung neuer Zellen. Ist die Haut nicht mehr mit ausreichend Fett und Feuchtigkeit versorgt, führt das zu einem vermehrten Absterben alter Hautzellen, was sich in schuppiger Haut äußert.

  • Äußere Einflüsse: Äußere Einflüsse gehören zu den häufigsten Ursachen von schuppiger Haut. Ständiges Hände waschen beispielsweise entzieht der Haut ihr natürliches Fett und die Haut reagiert mit Trockenheit. Aber auch Hitze, starke Sonnenstrahlung oder Kälte, eine geringe Luftfeuchtigkeit, sowie aggressive Seifen und weitere Kosmetika können dazu beitragen, dass die Schutzfunktion aus dem Gleichgewicht gerät.
  • Innere Faktoren: Neben den äußeren Einflüssen dürfen auch die inneren Faktoren nicht außer Acht gelassen werden. Besonders im Alter sinkt der Fett- und Feuchtigkeitshaushalt der Haut und es kommt zu trockener Haut. Stress und eine schlechte Ernährung können sich ebenfalls negativ auf die Haut auswirken und zu Hautproblemen führen.
  • Krankheiten: Es gibt einige Krankheiten, zu deren Krankheitsbild eine schuppige, gerötete und juckende Haut sowie Ekzeme gehören. Diese Hautkrankheiten sind beispielsweise Schuppenflechte, Hautpilz, Röschenflechte , Parapsoriaris, Neurodermitis und Krätze. Diabetes und Allergien können ebenfalls zu schuppiger Haut führen. In diesen Fällen ist stets eine ärztliche Behandlung notwendig, da es sich hier nicht nur um eine trockene Haut handelt.

Symptome und Erscheinungsbild: Wie äußert sich schuppige Haut?

Schuppige Haut äußert sich durch kleine weiße Flöckchen, die sich auf der Haut befinden. Die Größe der Schuppen kann je nach Ausprägung variieren. Durch Reibung können die Schuppen von der Haut abfallen. Teilweise sind diese noch an einigen Stellen fest mit der Haut verankert und sollten nicht entfernt werden, da es ansonsten zu Verletzungen kommen kann.

Hautschuppen können verschiedene Symptome aufweisen:

  • Kleine weiße Flöckchen auf der Haut
  • Rötungen
  • Juckreiz
  • Verkrustungen
  • Verdickungen
  • Teilweise Schmerzen

Handelt es sich bei der schuppigen Haut um Hauterkrankungen, äußern sich diese wie folgt: 

  • Schuppenflechte erkennen: Die Schuppenfleche äußert sich durch rote entzündete Bereiche mit silbrig glänzenden Schuppen. 
  • Neurodermitis erkennen: Die Erkrankung verläuft in Schüben und zeichnet sich durch rote, trockene und juckende Ekzeme aus. 

Diagnose: der Gang zum Arzt bei schuppiger Haut

Wenn es sich lediglich um eine trockene Haut handelt, kann die Hautbarriere mit viel Feuchtigkeit und milden Pflegeprodukten in der Regel selbst wieder in den Griff bekommen werden. Handelt es sich jedoch um Hautkrankheiten oder geht die schuppige Haut mit Rötungen, Nässe, Schmerzen oder starkem Juckreiz einher, ist der Gang zum Arzt unabdingbar. Auch, wenn die Symptome sehr plötzlich ohne erkennbaren Grund auftreten, sich Schwindel oder Übelkeit dazu gesellen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Der Arzt wird sich die betroffene Hautregion einmal genauer anschauen, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Dazu wird er eine umfangreiche Anamnese machen. In einigen Fällen ist ein Allergietest, eine Gewebeprobe oder ein Bluttest nötig, um eine gesicherte Diagnose stellen und die richtigen Produkte verschreiben zu können.

Behandlung und Pflege von schuppiger Haut

Die Behandlung von schuppiger Haut ist stets individuell und richtet sich nach der Ursache der Erkrankung. Handelt es sich um eine Hauterkrankung, wird diese mit speziellen Medikamenten therapiert. Hier kommt häufig Kortison zum Einsatz. Handelt es sich um eine Allergie, sollte auf diese Inhaltsstoffe verzichtet werden. Neben der ursächlichen Therapie erfolgt eine symptomatische Behandlung. Hierbei muss auf die richtige Reinigung der Haut sowie eine ausreichende Extrapflege geachtet werden. 

Wenn es sich lediglich um eine trockene Haut handelt, helfen in den meisten Fällen bereits ein paar kleine Handgriffe aus, um die Hautbarriere wieder zu stabilisieren.

  • Milde und pH-neutrale Pflege
  • Keine Duftstoffe verwenden
  • Verzicht auf Alkohol in Pflegeprodukten
  • Rückfettende Cremes verwenden
  • Gesunde Ernährung
  • Viel Wasser trinken

Schuppiger Haut vorbeugen - so geht es

In den meisten Fällen lässt sich schuppiger Haut gut vorbeugen. Da schuppige Haut stets auf eine gestörte Hautbarriere hinweisen, sollte diese stets gut geschützt werden, damit es nicht zur Schuppenbildung kommt.

Mit der Berücksichtigung von ein paar kleinen Tipps, ist der Haut schon viel geholfen. Für babyweiche Haut solltest Du das Folgende berücksichtigen. 

  • Verzicht auf heiße Duschen oder Bäder
  • Schutz der Haut vor äußeren Wettereinflüssen
  • Verwendung von rückfettenden Cremes, besonders im Winter
  • Nur pH-neutrale Seifen und Lotionen verwenden
  • Auftragen von Sonnenschutz, um Sonnenbrand und Austrocknung vorzubeugen
  • Zwei bis drei Liter Wasser am Tag trinken
  • Eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse

Zusammenfassung & Fazit

Schuppige Haut kann jeden Menschen betreffen. Besonders im Alter nimmt die natürliche Schutzbarriere der Haut ab. Eine trockene und schuppige Haut kann in der Regel gut behandelt werden, sodass sich die Hauterneuerung selbst wieder regulieren kann.

Bei ernst zunehmenden Hauterkrankungen oder stark schuppiger Haut mit Rötungen und Juckreiz ist die Diagnose und Behandlung durch einen Arzt erforderlich. Je schneller schuppiger Haut entgegengewirkt wird, desto schneller kann sich die Haut auch wieder erholen und in ihr natürliches Gleichgewicht zurückkehren.

FAQ zu schuppiger Haut

Hier werden noch einmal alle wichtigen Fragen im Überblick beantwortet.

Was kann ich tun gegen schuppige Haut?

Wer unter schuppiger Haut leidet, sollte seiner Haut genügend Fett und Feuchtigkeit zuführen, damit die Haut zu ihrem natürlichen Gleichgewicht zurückfindet. Bei stark schuppiger Haut sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die betroffene Stelle gegebenenfalls mit Kortison zu behandeln. Auf keinen Fall sollten die Hautschuppen abgekratzt werden. Dies kann zu Verletzungen und weiteren Entzündungen führen.

Was hilft gegen schuppige Haut?

Um Abhilfe bei schuppiger Haut zu schaffen, sollten stets rückfettende Cremes verwendet werden, damit die Fettproduktion der Haut wieder angekurbelt wird. Zudem sollten lediglich milde Hautpflegeprodukte wie Shampoos und Lotionen aufgetragen werden. Diese sind im besten Fall pH-neutral und enthalten keine reizenden Inhaltsstoffe wie beispielsweise Alkohol oder Parfum.

Wie entsteht trockene Haut?

Trockene Haut entsteht, indem die natürliche Schutzbarriere der Haut gestört ist. Die Haut steht idealerweise in einem Gleichgewicht zwischen Fett- und Feuchtigkeitsproduktion. Ist diese Funktion gestört, wird nicht mehr ausreichend Fett produziert und die Haut trocknet aus. Schuppenbildung ist die Folge, da die Hautzellen vermehrt absterben.

Was bedeutet schuppige Haut?

Schuppige Haut bedeutet, dass die Regulierung zwischen dem Absterben von Hautzellen und der Bildung neuer Hautzellen aus dem Gleichgewicht geraten ist. Es bilden sich vermehrt Hautschuppen auf der Haut, die als kleine weiße Flocken sichtbar werden. Zu diesen Schuppen kommen häufig noch Rötungen oder Juckreiz hinzu.