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Juckende Haut: Was dahintersteckt und was dagegen hilft

Wenn die Haut mal juckt, ist das für die meisten Menschen erst einmal kein Anlass zur Sorge und völlig normal. Wird sie zu trocken oder wurde beispielsweise durch einen kratzigen Stoff gereizt, ist der Juckreiz eine einfache Reaktion des Körpers. Sie signalisiert, dass etwas nicht stimmt. Erst wenn der Juckreiz bleibt oder sich weitere Symptome ergeben, wird der Juckreiz von einem lästigen Begleiter langsam zu einer quälenden Belastung. Was dahinter steckt und wie gegen den Juckreiz vorgegangen werden kann, erfahren Betroffene hier.

Juckreiz - Erklärung und Definition

Von Juckreiz (Pruritus) spricht man, wenn aufgrund eines Missempfindens der Haut ein Drang besteht, die Stelle zu kratzen. Die Ursachen dafür können vielfältig sein. Woran der Juckreiz auch liegt, eines haben alle Ursachen gemein: Betroffene leiden sehr unter dem quälenden Symptom und geraten oft in einen echten Teufelskreis, wenn sie dem Drang zu jucken nachgeben.

Ursachen: Das steckt hinter der juckenden Haut

Die Ursachen für juckende Haut können in vielen Bereichen gesucht und gefunden werden. Bei einer Schwangerschaft liegt durch die Dehnung und hormonelle Veränderung beispielsweise eine klare Ursache vor. Die anderen Ursachen können grob in die folgenden Punkte gegliedert werden.

Trockenheit

Die Haut hat mit ihrem Säureschutzmantel und der eigenen Rückfettung einen eigenen Schutz gegen Austrocknung. Wird dieses Gleichgewicht gestört, kann die Feuchtigkeit nicht mehr gehalten werden und es kommt zur typischen Schuppung und Juckreiz. Gründe können beispielsweise der Kontakt mit aggressiven Stoffen, falsche Pflegeprodukte, mangelnde Feuchtigkeitszufuhr oder exzessive Körperhygiene sein.

Allergische Reaktion

Bei einer allergischen Reaktion kann eine Hautreaktion entweder durch direkten Hautkontakt oder Kontakt des Allergens mit den Schleimhäuten auftreten. Durch die Ausschüttung des körpereigenen Histamins kommt es zur Bildung von Rötungen und Schwellungen. Diese verursachen ihrerseits Juckreiz als Begleitsymptom.

Zu allergischen Reaktionen kommt es auch bei Insektenstichen. Der Juckreiz und die entstehende Schwellung entstehen dadurch, dass der Körper das Insektengift oder den Speichel als fremde Substanz erkennt, die er mit einer Entzündungsreaktion bekämpft.

Medikamenteneinnahme

Durch die Einnahme bestimmter Medikamente kann es zu einem Juckreiz kommen. Ursächlich sind dann keine Allergien oder Unverträglichkeiten, sondern echte Nebenwirkungen auf das eingenommene Medikament.

Hautkrankheiten

Hautkrankheiten gelten neben Infektionskrankheiten mit Hautausschlag und Entzündungen als die häufigste Ursache für Juckreiz. Neurodermitis und Flechten (beispielsweise Schuppenflechte, Knötchenflechte oder Stachelflechte) dabei deutlich weiter verbreitet als Pilzerkrankungen oder Parapsoriasis.

Die Symptome bei Hautkrankheiten unterscheiden sich teilweise stark und sind nur im Zusammenspiel mit den weiteren Symptomen des Betroffenen und weiteren Tests sicher einzuordnen.

Infektionskrankheiten

Bei vielen bakteriellen und viralen Infektionen kommt es zur Bildung eines juckenden Hautausschlages, der in Form und Aussehen allerdings variieren kann. In diese Kategorie gehören beispielsweise Masern, Röteln, Ringelröten und Windpocken.

Internistische und neurologische Ursachen

Tritt Juckreiz ohne äußerlich sichtbare Symptome wie einen Ausschlag auf, können sich auch Vorgänge im Körperinneren hinter dem Symptom verbergen. Neurologische Ursachen sind auf das Nervensystem zurückzuführen, während bei internistischen Erkrankungen beispielsweise eine Erkrankung der Leber hinter dem Juckreiz verbergen kann.

Parasitäre Erkrankungen

Krätze ist eine parasitäre Erkrankung der Haut, die durch Milben ausgelöst wird. Die winzigen Tiere graben Gänge unter der Hautoberfläche, die dann durch Kot und Eier verunreinigt werden. Die heftige Abwehrreaktion des Körpers verursacht schweren Juckreiz.

Juckreiz kann außerdem durch weitere Faktoren wie Bisse, Eier und den Kot anderer Milben und Läuse ausgelöst werden.

Umwelteinflüsse

Umwelteinflüsse wie Wasser, Sonnenlicht oder extreme Kälte können nicht nur bei Unverträglichkeiten dazu führen, dass die Haut mit Juckreiz auf die Reizung reagiert. Das Ausmaß kann hier von einer leichten Irritation bis hin zu einer starken Hautreaktion reichen.

Psychische Belastung

Manche Menschen entwickeln bei Stress einen juckenden Hautausschlag. Weil hier keine äußeren Einflüsse verantwortlich gemacht werden können, müssen Betroffene besondere Eigeninitiative an den Tag legen, um die Symptome in den Griff zu bekommen. Reicht es nicht aus, die eigenen Stressfaktoren zu kennen und zu umgehen, kann eine Psychotherapie helfen.

Diagnose von juckender Haut: Der Gang zum Arzt

Juckt die Haut, ist der Gang zum Arzt für Betroffene oft selbstverständlich, weil der lästige Juckreiz auf Dauer unerträglich wird. Das gilt umso mehr, wenn Hausmittel keine Wirkung gezeigt haben und die Ursache nicht klar ausgemacht werden kann.

Ein Arztbesuch sollte also spätestens dann erfolgen, wenn der Juckreiz …

  • ... mit anderen Symptomen wie Hautausschlag und Fieber einhergeht oder der Betroffene sich abgeschlagen fühlt
  • ... lange anhält (nach sechs Wochen spricht man von chronischem Juckreiz)
  • ... immer wieder auftritt und zurückkehrt
  • ... scheinbar grundlos oder am ganzen Körper gleichzeitig auftritt

Der Arzt wird in einem Anamnesegespräch erfragen, wann und in welchem Zusammenhang der Juckreiz auftritt und ob er in bestimmten Situationen schlimmer ist als in anderen. Die Lebensumstände, berufliches Umfeld und Familiengeschichte des Patienten werden abgefragt, ebenso wird der Arzt sich nach einem Wechsel von Pflegeprodukten oder Waschmitteln erkundigen. 

Mit diesen Informationen im Hinterkopf kann der Hausarzt erste Vermutungen anstellen und diese mit dem in Verbindung bringen, was er sieht, wenn er die Stelle betrachtet. Trockene Haut, Allergien und Hautkrankheiten können so teilweise in Verbindung mit anderen Symptomen schon zur Diagnose führen. Besteht weiter Unklarheit, können durch Allergietests und Laboruntersuchungen weitere Ursachen ausgeschlossen werden, bis es einen Treffer gibt. 

Behandlung: So sieht die Therapie bei juckender Haut aus

Sowohl der Arzt als auch der Patient können etwas gegen den Juckreiz unternehmen. Ziehen beide an einem Strang, stehen die Chancen gut, dass die Haut sich schnell erholt und keine Probleme mehr macht. Bis die Therapie anschlägt, kann es allerdings bei manchen Ursachen etwas dauern. Betroffene brauchen also ein gutes Durchhaltevermögen. Immerhin gibt es die Möglichkeit, den Juckreiz mithilfe von Medikamenten einzudämmen.

So behandelt der Arzt den Juckreiz

Der Juckreiz wird einerseits symptomatisch behandelt, andererseits wird die Ursache bekämpft.

Gegen den Juckreiz helfen Cremes, die spezielle Wirkstoffe enthalten und den Juckreiz so lindern. Auch Kortison und Antihistaminika können hier zum Einsatz kommen. 

Die Behandlung der Ursache des Juckreizes hängt von der Diagnose ab. Gegen Stress kann der Hausarzt nicht viel ausrichten. Gegen Allergien, Infektionen oder Parasiten gibt es dagegen wirkungsvolle Medikamente, die zum Einsatz kommen.

Was Patienten in Eigenregie tun können

Patienten können in erster Linie dadurch zum Verschwinden des Juckreizes beitragen, indem sie nicht kratzen. Dem Drang zu widerstehen erscheint fast unmöglich, aber oft verstärkt sich der Juckreiz sogar noch, wenn man ihm nachgibt. 

Präventiv lohnt es sich, an einer gesunden Haut zu arbeiten. Das gelingt mit einer abgestimmten, pH-neutralen Pflege, hauttypgerechten Cremes, ausreichender Feuchtigkeit und der Vermeidung reizender Stoffe. Vorsicht gilt außerdem bei äußeren Umwelteinflüssen. Extreme Kälte ist ebenso kontraproduktiv wie dauernd feuchte Haut und lange, intensive Sonnenstrahlung. 

Tipps bei Juckreiz: Do's & Dont's

Juckreiz ist für Betroffene eine doppelte Qual. Zum Gefühl an sich kommt die psychische Belastung, dem Drang nicht nachgeben zu dürfen. Damit sich die Haut erholen kann, sollten diese Punkte beachtet werden.

  1. Bei akutem Juckreiz hilft es, die Stelle zu kühlen
  2. Betroffene sollten wegen dem Infektionsrisiko nicht kratzen
  3. Kurze Fingernägel und Baumwollhandschuhe helfen gegen unbewusstes Kratzen
  4. Reiben, klopfen oder ziehen, wenn der Drang zu stark wird
  5. Creme vom Arzt verwenden, die Wirkstoffe gegen Juckreiz enthält

Zusammenfassung & Fazit

Juckende Haut macht Betroffenen mitunter schwer zu schaffen. Dabei ist es völlig egal, ob eine Grunderkrankung besteht, die für den Juckreiz sorgt oder ob der Juckreiz beispielsweise wegen einem direkten Hautkontakt mir Allergenen ausgelöst wurde. Da Kratzen zwar für kurze Befriedigung sorgt, den Reiz aber langfristig verstärkt, sollten Juckreiz-Betroffene davon ablassen. Die Therapie der juckenden Haut wird vom Arzt an die Ursache und Symptome des Patienten angepasst. Mit dessen Mithilfe gelingt es meist, die juckende Haut wieder zu beruhigen. Bis die Therapie anschlägt, kann es allerdings etwas dauern. Geduld und Konsequenz sind bei der Behandlung also notwendig.

FAQ zu juckender Haut

Wen es juckt, der benötigt manchmal schnelle Hilfe. Aus diesem Grund sind die drängendsten Fragen rund um juckende Haut in den FAQ kurz und bündig beantwortet.

Was kann man gegen juckende Haut tun?

Gegen juckende Haut hilft am besten eine abgestimmte Hautpflege. Cremes, die den Juckreiz reduzieren, führen in Kombination mit einer rückfettenden Pflege dafür, dass die gereizte und angegriffene Haut sich erholen kann. Werden zusätzlich die Reizfaktoren reduziert, haben Betroffene gute Chancen, den Juckreiz wieder loszuwerden.

Was hilft gegen juckende Haut in der Schwangerschaft?

Die Dehnung der Haut kann ebenso wenig aufgehalten werden wie die hormonelle Veränderung. Bei juckender, trockener Haut hilft es, ausreichend zu trinken, die Haut gut zu pflegen und auf reizende Stoffe sowie basische Duschgele zu verzichten. In schweren Fällen kann der Arzt weitere Präparate verschreiben.

Was hilft gegen trockene, juckende Haut im Winter?

Im Winter sinkt die Luftfeuchtigkeit und die Haut reagiert auf die klirrende Kälte und die trockene Heizungsluft. Vorbeugend sollte die Haut gut gegen die Kälte geschützt werden, um die Belastung zu reduzieren. Weil die Haut die Feuchtigkeit nicht mehr halten kann, müssen betroffene Menschen mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Cremes gegensteuern, bis die Haut sich regeneriert hat.

Was kann Juckreiz auslösen?

Die Auslöser für Juckreiz sind vielseitig. Von einer simplen Reizung oder dem Kontakt mit Allergenen bis zu einer Erkrankung, die sich im Juckreiz äußert, sind viele Ursachen möglich. Der häufigste Auslöser für Juckreiz findet sich im Bereich von Haut- und Infektionskrankheiten, bei denen der Juckreiz einen Hautausschlag als Symptom begleitet.

Was bedeutet juckende Haut?

Juckende Haut bedeutet in erster Linie, dass entweder im Körper oder direkt auf der Haut eine Reaktion abläuft. Dies kann durch eine zugrundeliegende Erkrankung passieren oder durch einen Kontakt der Haut mit reizenden Stoffen oder Allergenen der Fall sein. In seltenen Fällen kann es auch ohne erklärbaren Anlass zu Juckreiz kommen.