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Hautpilz

Hautpilz: Ursachen, Symptome und Behandlung

Wer sich einen Hautpilz einfängt, muss sich keineswegs schämen. Hautpilz ist weit verbreitet. Rund jeder Dritte hatte bereits einmal in seinem Leben mit Hautpilz zu kämpfen. Die meistverbreitete Form ist der Fußpilz, da hier die optimalen Bedingungen für eine Infektion herrschen. Ein Hautpilz kann nicht nur die Haut, sondern auch die Haare und Nägel befallen. Er ist sehr ansteckend, weshalb auf eine erhöhte Hygiene geachtet werden sollte. Hautpilz lässt sich gut heilen. Wer schnell reagiert, kann eine Ausbreitung des Hautpilzes auf weitere Körperteile verhindern.

Erfahre hier alles Wichtige, dass du über Hautpilze wissen musst. Wir erklären Dir, was ein Hautpilz überhaupt genau ist und welche Faktoren zu einer Pilzinfektionen beitragen. Darüber hinaus klären wir die wichtigsten Symptome und wie Du Hautpilz behandeln und vorbeugen kannst.

Hautpilz - Definition und Bedeutung

Ein Hautpilz oder Dermatomykose ist eine Pilzinfektion der Haut. Diese kann auch auf weitere Körperregionen wie Haare und Nägel übergehen. Die Fadenpilze (Dermatophyten) befallen die Haut und können eine Infektion auslösen. Auch eine Infektion mit Hefe- und Schimmelpilzen ist möglich. Die Pilze sitzen auf der Oberhaut und ernähren sich von dem dort vorhandenen Eiweiß Kerstin. Die Infektion wird auch Dermatophytose oder Tina genannt.

Der Körper ist ständig in Kontakt mit Viren, Bakterien und Pilzen. Erst durch kleine Verletzungen auf der Haut und einem schwachen Immunsystem können sich die Pilze in der Haut einnisten und für eine Entzündung sorgen. Wie stark diese Entzündung ausgeprägt ist, ist stets individuell. Einige haben nur geringe Symptome, während andere mit starken Symptomen zu kämpfen haben.

Ursachen und Risikofaktoren: das begünstigt Hautpilz

Es gibt einige Ursachen und Risikofaktoren, die eine Hautpilzinfektion begünstigen. Hier sollte besondere Vorsicht geboten werden, um das Risiko einer Ansteckung so gering wie möglich zu halten. Zwar ist ein Hautpilz gut heilbar, doch die Behandlung dauert mehrere Wochen.

Information

Menschen mit chronischen Krankheiten oder einem geschwächten Immunsystem sind besonders häufig von einer Pilzinfektion betroffen.

Zu den Krankheiten gehören beispielsweise Diabetes, Übergewicht oder Durchblutungsstörungen. Weist die Haut Risse oder Verletzungen auf, können die Fadenpilze in die Haut eindringen.

Hautpilze mögen es warm, feucht und dunkel. Daher lassen sich Pilzinfektionen häufig an Füßen oder Hautfalten, wie Achseln, der Brust oder Leiste finden. Die Ansteckung kann ganz unterschiedlich erfolgen. Prinzipiell können die Pilze von Mensch zu Mensch und Tier zu Mensch übertragen werdeneinst. Aber auch die Übertragung von kontaminierten Gegenständen ist möglich. Besonders in öffentlichen Räumen wie Sporthallen oder Gemeinschaftsduschen ist das Infektionsrisiko sehr hoch. Hier sollte auf eine erhöhte Hygiene geachtet werden.

Nach einer Ansteckung wird eine Entzündungsreaktion im Körper ausgelöst, um den Pilz zu bekämpfen. Dabei kommt es zu Rötungen, Juckreiz und Schuppen.

Das begünstigt eine Ansteckung:

  • warme und feuchte Umgebung
  • Diabetes Mellitus
  • Durchblutungsstörungen
  • Übergewicht
  • geschwächtes Immunsystem
  • Barfuß laufen in Gemeinschaftsräumen

Symptome: so sieht Hautpilz aus

Ein Hautpilz kann unterschiedliche Symptome auslösen. Lese hier, auf welche Anzeichen Du achten solltest, welche Körperstellen am häufigsten von Hautpilz betroffen sind und wie sich die Arten von Hautpilzen voneinander unterscheiden.

So sieht Hautpilz aus

Um einen Hautpilz zu erkennen, sollte auf verschiedene Symptome geachtet werden. Zu den ersten Anzeichen gehören ein starker Juckreiz der befallenen Körperstellen. Häufig verfärben sich diese Stellen rötlich oder weißlich. Zudem kann sich eine Schuppenschicht bilden. Bei einer starken Reaktion können schmierige Beläge und eitrige Entzündungen entstehen. Auch Bläschen und rissige Haut können Anzeichen einer Pilzinfektion sein.

Bei einer Pilzinfektion am Fuß kommt es zu Hautveränderungen, bei denen sich die Haut weißlich verfärbt und aufquillt. Auch ein unangenehmer Geruch entsteht. Juckende Füße sind ebenfalls ein sicheres Zeichen für einen Hautpilz.

Verschiedene Arten von Hautpilz

Hautpilz kann in verschiedenen Formen auftreten. Zu den häufigsten Infektionen gehören:

  • Ringelflechte: Bei dieser Form von Hautpilz sind die Beine, Arme, der Oberkörper oder das Gesicht betroffen. Die Ringelflechte wird auch als Tinea corporis bezeichnet. Die Pilzinfektion äußert sich durch juckende und ringförmig verlaufende Ausschläge.
  • Tinea pedis: Dies ist eine spezielle Form des Fußpilzes. Männer sind sehr viel häufiger betroffen als Frauen. Bei dieser Form beginnt die Infektion in der Regel zwischen den Zehen. Diese Gegend ist besonders anfällig für Infektionen, da die Pilzsporen hier optimale Lebensbedingungen vorfinden. Nach und nach breitet sich der Fußpilz auf den weiteren Fuß aus.
  • Tinea cruris: Hierbei handelt es sich um eine Pilzinfektion am Unterschenkel. Frauen sind bei dieser Variante vermehrt betroffen. Häufig beginnt die Infektion am Fuß und breitet sich anschließend auf den Unterschenkel aus. Durch das Rasieren der Beine und damit entstehende Mikrorisse kann der Pilz die Haut besiedeln. Die Symptome sind starker Juckreiz, sowie rötlich schuppige Knötchen.
  • Tinea capitis: Bei dieser Variante siedelt sich der Hautpilz an den Haarwurzeln an. Dies äußert sich in kleinen schwarzen Punkten, die sich auf der Kopfhaut bilden. Auch Haarausfall und Schuppen können Anzeichen für eine Pilzinfektion am Kopf sein.

Diese Körperstellen sind besonders betroffen

Grundsätzlich kann jede Region des Körpers, je nach Art, von einem Hautpilz befallen werden. Besonders an warmen, feuchten und dunklen Gegenden tritt ein Hautpilz häufig auf. Daher sind Hautfalten und Füße besonders oft von einer Pilzinfektion betroffen.

Hautpilz lässt sich vorrangig an diesen Körperstellen finden:

  • Kopfhaut
  • Achseln
  • Füße
  • unter der Brust
  • Leiste

Behandlung: so sieht die Hautpilz-Therapie aus

Wenn Hautpilz schnell erkannt wird, lässt er sich gut behandeln und verheilt in der Regel komplikationslos ab. Eine schnelle Diagnose hilft die Ausbreitung des Hautpilzes zu verhindern, sodass er sich nicht auf weitere Körperregionen, wie beispielsweise die Nägel ausweiten kann.

Der Gang zum Arzt bei Hautpilz

Bei Verdacht auf einen Hautpilz sollte stets ein Arzt aufgesucht werden. Verändert sich das Hautbild und treten Rötungen, Juckreiz, Schuppen und weißliche Verfärbungen auf, sind dies erste Hinweise auf einen Hautpilz. Der Arzt untersucht die betroffenen Hautstellen und schaut sich die Beschaffenheit der Hautveränderungen an. Zudem wird er weitere Informationen vom Patienten einholen und ihn nach möglichen Kontakten und Aufenthaltsorten befragen.

Wenn sich die Symptome mit denen eines Hautpilzes decken, wird in der Regel eine Probe für eine weitere Untersuchung unternommen. Dafür wird ein Abstrich gemacht, der in einem Labor unter einem Mikroskop genauer beobachtet und auf Pilzsporen untersucht wird. Mithilfe des Labortests kann eine gesicherte Diagnose gestellt und weitere Schritte zur Behandlung eingeleitet werden. Eine genaue Untersuchung ist deshalb wichtig, weil sich die Symptome wie Rötungen und Schuppen teilweise mit anderen Hauterkrankungen, wie beispielsweise Neurodermitis decken können.

Das hilft gegen Hautpilz

Je früher ein Hautpilz behandelt wird, desto schneller wird man den Hautpilz auch wieder los. Um den Hautpilz zu behandeln werden Antimykotika eingesetzt. Diese können je nach Art auf unterschiedliche Art und Weise wirken.

  • Wachstum der Pilzsporen wird gehemmt (Fungistatisch)
  • Vermehrung der Pilze wird gehemmt (Fungistatisch)
  • Pilze werden abgetötet (Fungizid)

Mittel zur Bekämpfung von Hautpilz sind ohne Rezept in der Apotheke erhältlich. Nichtsdestotrotz sollte die Behandlung stets mit einem Arzt abgesprochen werden. Je nach Form des Hautpilzes werden unterschiedliche Antimykotika eingesetzt.

In der Regel werden die Hautpilz-Mittel lokal angewandt. Sie werden dafür auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Bei hartnäckigen Pilzinfektionen sollten die Mittel auch nach Abklingen der Symptome verwendet werden, um eine erneute Infektion zu verhindern. Die genaue Behandlungsdauer sollte mit dem Arzt besprochen und bei Bedarf angepasst werden.

Um einen Fußpilz zu behandeln, kommen häufig Anti Fußpilz Sprays zum Einsatz. Diese lassen sich besonders leicht dosieren und haben den Vorteil, dass die Hände nicht in Kontakt mit dem Pilz kommen, wodurch das Risiko einer weiteren Ansteckung verringert wird.

Wenn die Behandlung nicht anschlägt, kann in manchen Fällen auch eine orale Einnahme der Antimykotika notwendig sein. Dies geschieht in der Regel in Form einer Tablette.

Allgemeine Tipps bei Hautpilz

  1. die Haut stets gut abtrocknen und trocken halten
  2. auf eine gute Hygiene achten, damit sich der Pilz nicht ausbreitet
  3. Antimykotika regelmäßig bis zum Abschluss der Behandlung anwenden
  4. die Kontakt-Kleidung sollte bei 60 °C gewaschen werden
  5. die Kleidung sollte atmungsaktiv sein und Hitzestau vermeiden

Krankheitsverlauf bei Hautpilz

Zu Beginn einer Pilzinfektion äußert sich diese in der Regel durch starken Juckreiz und eine rötliche Verfärbung der jeweiligen Stelle. Mit dem weiteren Verlauf können sich Schuppen und weißliche Verfärbungen bilden. Teilweise, wie beim Fußpilz, kann die Haut aufquellen und schwammig werden.

Wenn der Hautpilz nicht behandelt wird, können sich die Symptome verstärken. So kann sich beispielsweise ein unangenehmer Geruch verbreiten. Auch ein schmieriger Belag, Bläschen und eitrige Entzündungen weisen auf eine hartnäckige Infektion hin. Mit der Behandlung des Hautpilzes wird das Risiko minimiert, dass sich der Hautpilz auf weitere Körperstellen ausbreitet. Besonders, wenn der Hautpilz unbemerkt bleibt, kann sich der Pilz durch Kontakt mit den Sporen an weiteren Stellen einnisten.

Vorsichtsmaßnahmen und Vorbeugung von Hautpilz

Damit Hautpilz gar nicht entsteht, sollte man diesen gut vorbeugen. Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen lassen sich die meisten Infektionen verhindern. Wer selbst von Hautpilz betroffen ist, sollte erhöhte Hygienemaßnahmen einhalten, um andere Menschen nicht zu gefährden. Hautpilz hat ein hohes Infektionsrisiko und lässt sich leicht übertragen. Das bedeutet beispielsweise, dass nur getrennte Handtücher benutzt werden und die Hände nach dem Kontakt mit der Infektion stets gut gewaschen werden.

Die wichtigsten Tipps zur Vorbeugung von Hautpilz:

  1. alle Körperstellen stets gut abtrocknen
  2. keine fremden Schuhe anziehen
  3. stets Schuhe oder Badelatschen in öffentlichen Bereichen tragen
  4. Haut gut pflegen, sodass keine Risse entstehen

Zusammenfassung & Fazit

Die Symptome einer Hautpilzinfektion sind in der Regel recht deutlich zu erkennen. In jedem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden, um eine sichere Diagnose zu stellen und weitere Schritte zur Behandlung einzuleiten. Hautpilz lässt sich gut behandeln und in den meisten Fällen verheilt er vollkommen komplikationslos.

Auch wenn es sich bei Hautpilz um ein unangenehmes Thema handelt, sollte die Erkrankung ernst genommen werden. So wird sichergestellt, dass sich der Hautpilz nicht weiter ausbreitet oder andere Personen angesteckt werden.

FAQ zu Hautpilz

Hier werden die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um das Thema Hautpilz übersichtlich beantwortet.

Wie sieht Hautpilz aus?

Hautpilz äußert sich meist durch eine rötliche Verfärbung der Haut. Auch eine weißliche und aufgequollene Haut, sowie Schuppen können auf einen Hautpilz deuten. Bei schweren Verläufen können sich ein schmieriger Belag oder eitrige Entzündungen bilden.

Was soll ich tun bei Hautpilz?

Wer unter Hautpilz leidet, sollten den Gang zum Arzt nicht scheuen. Dieser kann eine gesicherte Diagnose stellen und spezielle Mittel gegen Hautpilz verschreiben. Grundsätzlich sind die Anti Hautpilz Mittel auch rezeptfrei erhältlich. Jedoch enthalten diese je nach Art des Hautpilzes unterschiedliche Wirkmittel, weshalb die Anwendung mit einem Arzt besprochen werden sollte.

Was hilft gegen Hautpilz?

Im Kampf gegen Hautpilz kommen sogenannte Antimykotika zum Einsatz. Diese hemmen entweder das Wachstum der Pilze oder töten diese ab. Es ist wichtig, dass die Anti Hautpilz Mittel regelmäßig angewendet werden, damit die Infektion vollständig ausheilen kann.

Wie lange ist Hautpilz ansteckend?

Ein Hautpilz ist so lange ansteckend bis die Haut wieder vollständig abgeheilt ist. Das bedeutet, dass keine sichtbaren Hautveränderungen mehr zu erkennen sein dürfen. Ist die Haut noch leicht schuppig, besteht weiterhin die Gefahr einer Ansteckung, da sich noch Pilzsporen auf der Haut befinden können.

Wie entsteht Hautpilz?

Hautpilz entsteht, wenn sich Pilze in der Haut einnisten und vermehren können. Dies ist durch kleine Risse und Verletzungen auf der Haut möglich. Pilze lieben warme und feuchte Gegebenheiten und finden hier die optimalen Lebensbedingungen. Besonders anfällig für Hautpilz sind Personen mit einem geschwächten Immunsystem.

Wie lange dauert ein Hautpilz?

Bei der richtigen Behandlung dauert die Heilung des Hautpilzes zwischen zwei und acht Wochen. Die ersten sichtbaren Ergebnisse stellen sich bereits nach wenigen Tagen ein. Um ein erneutes Aufflammen der Infektion zu vermeiden, sollten die Mittel unbedingt bis zum Ende der Behandlungszeit angewendet werden. Das ist auch der Fall, wenn die Symptome bereits vollständig abgeklungen sind.

Wie erkennt man Hautpilz?

Hautpilz erkennt man an seinen ausgeprägten Symptomen. Zu diesen Symptomen gehören starker Juckreiz, Rötungen, weißliche und aufgequollen und eventuell ein unangenehmer Geruch. Bei schweren Infektionen entstehen ein schmieriger Belag oder eitrige Entzündungen.