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Brennen beim Wasserlassen

Brennen beim Wasserlassen: Wenn der Gang zur Toilette schmerzt

Wenn sich langsam ein Unwohlsein im Unterleib ausbreitet, stellt sich bei vielen Menschen schon eine böse Vermutung ein. Wer schon einmal einen Harnwegsinfekt oder eine Blasenentzündung hatte, wird dieses Gefühl nachvollziehen können. Brennt es dann beim Wasserlassen, sobald man sich innerlich für den Gang zur Toilette gewappnet hat, wird aus der Vermutung bittere Gewissheit.

Diese Erfahrungen sind typisch für Infektionen. Sie bilden mit Abstand die häufigste Ursache für ein Brennen beim Wasserlassen. Neben den klassischen Harnwegsinfekten gibt es aber auch noch andere Ursachen. Welche das sind, wann ein Besuch beim Arzt notwendig wird und was Betroffene selbst tun können, steht in diesem Artikel.

Brennen beim Wasserlassen als Symptom: Definition & Erklärung

Brennen beim Wasserlassen wird in der Medizin als Algurie beschrieben. Das Symptom tritt bei verschiedenen Grunderkrankungen auf, vereint sie aber alle dadurch, dass der Gang zur Toilette für Betroffene zur Qual wird. Die Angst vor erneuten Schmerzen beim Wasserlassen macht die Situation nicht nur körperlich, sondern auch psychisch sehr anstrengend.

Betroffen von dem Symptom sind meistens Frauen. Das liegt daran, dass Harnwegsinfekte und Blasenentzündungen die häufigsten Ursachen für Brennen beim Wasserlassen sind und diese Erkrankungen deutlich öfter bei Frauen auftreten als bei Männern. Der Grund dafür ist die unterschiedliche Anatomie.

Während bei der Frau After und Eingang der Harnröhre sehr eng beieinanderliegen, ist bei Männern eine gewisse Distanz durch Hoden und Penis vorhanden, die das Eindringen von Darmbakterien erschwert.

Sind erst einmal Darmbakterien in die Harnröhre gelangt, sind es bei der Frau etwa 4 Zentimeter bis zur Blase. Bei Männern ist diese Strecke 5 bis 6 Mal so lang.

Es wird geschätzt, dass etwa 33 bis 50 Prozent der Frauen mindestens einmal in ihrem Leben an einem Harnwegsinfekt leiden. Die Zahl derer, die unter wiederkehrenden Infekten leiden, ist hoch.

Ursachen: Das kann dahinterstecken

Brennen beim Wasserlassen kann in seiner Intensität von einem leichten Ziehen bis zu starken Schmerzen variieren. Als häufigste Ursache dafür gelten Infektionen der Harnwege, allen voran die klassische Blasenentzündung. Nicht immer liegt es aber an den Harnwegen: Manchmal sind auch die Prostata oder die Geschlechtsorgane für Probleme beim Wasserlassen verantwortlich.

Wichtiger Hinweis

Sollten sich die Beschwerden nicht bessern oder sogar verschlimmern, ist ein Arztbesuch notwendig. Nur dieser kann eine passende Diagnose stellen.

Die verbreitetsten Ursachen für Brennen beim Wasserlassen sind diese:

Blasenentzündung

Wer bereits eine Blasenentzündung hatte, kann das erste Brennen beim Wasserlassen meist sofort richtig einordnen. Dazu kommen als häufigste Begleitsymptome häufiger Harndrang und Schmerzen im Unterleib. Außerdem kann es zu einer Trübung des Urins, unangenehmem Geruch des Urins oder sichtbarem Blut im Urin kommen.

Am häufigsten betroffen sind Frauen. Jede Dritte macht einmal oder mehrmals Bekanntschaft mit einer schmerzhaften Blasenentzündung – vermutlich liegt die Anzahl noch höher. Manche Schätzungen gehen von einer Rate von 50 Prozent aus. Der Übeltäter ist in den meisten Fällen das Bakterium Escherichia Coli.

Eine Infektion mit E. Coli Bakterien wird bei Frauen begünstigt durch den kürzeren Weg vom After zur Harnröhre. Bei falscher Toilettenhygiene oder beim Geschlechtsverkehr werden die Bakterien in die Harnröhre gerieben und haben bis zur Blase nur einen kurzen Weg von etwa 4 Zentimetern zu bewältigen.

Das Risiko einer Infektion steigt bei häufigem Geschlechtsverkehr. Vor allem, wenn die Harnröhre nach dem Sex nicht durch einen Gang zur Toilette gespült wird, stehen die Chancen für E. Coli Bakterien in Kombination durch die Reizung des Gewebes gut. Weil vor allem Paare auf Hochzeitsreise in dieser Häufigkeit miteinander schlafen, gibt es sogar den Begriff der Honeymoon-Zystitis, also einer Blasenentzündung durch die Flitterwochen.

Behandlung einer Blasenentzündung

Manche Blasenentzündungen können von den Betroffenen leicht selbst behandelt werden. Oft reicht es aus, sich warmzuhalten und viel zu trinken, um die Blase so zu spülen. Zur Unterstützung können frei verkäufliche Präparate aus der Apotheke oder Drogerie eingenommen werden.

Bewährt hat sich außerdem D-Mannose. Der Wirkstoff bindet die Erreger in der Blase und verhindert so, dass sich diese festsetzen können. 

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In vielen Fällen zeigen diese Maßnahmen schnell Erfolg und die Infektion klingt von allein wieder ab. Kommt es anders, sollten Patienten nicht lange zaudern und einen Termin beim Arzt vereinbaren. Fällig ist dieser, wenn sich die Symptome nicht innerhalb von 3 Tagen bessern.

Abgesehen von der gescheiterten Selbstbehandlung gibt es noch ein paar andere Situationen, in denen eine ärztliche Abklärung selbst bei einer scheinbar simplen Blasenentzündung notwendig ist. Weil Männer so selten von Blasenentzündungen betroffen sind, sollten sie immer abklären lassen, wie es dazu gekommen ist. Besonders gefährdet sind außerdem schwangere Frauen. Steigt die Blasenentzündung in die Nieren auf, kann die Infektion zu einer Frühgeburt führen. In jedem Fall abklärungsbedürftig sind außerdem Blasenentzündungen bei Kindern.

Zum Arzt gehen sollten Patienten mit einer Blasenentzündung außerdem, wenn sie zuckerkrank sind oder Medikamente einnehmen, die das Immunsystem schwächen. Komplikationen sollten in diesen Fällen vermieden werden, daher ist Vorsicht besser als Nachsicht.

Selbst wenn Erfahrung mit Blasenentzündungen besteht, sind auftretendes Fieber oder immer wieder auftretende Blasenentzündungen Gründe, sofort zum Arzt zu gehen. Hier spricht viel dafür, dass ein Antibiotikum eingenommen werden muss, um die Entzündung langfristig in den Griff zu bekommen. 

Harnwegsinfektionen

Abgesehen von der Blase können auch die Harnleiter oder die Harnröhre infiziert sein.  Die Symptome sind dieselben wie bei einer Blasenentzündung. Das Risiko für Infektionen der männlichen Harnwege wird außerdem deutlich erhöht, wenn es zu ungeschütztem Analverkehr kommt.

Prostataerkrankungen

Unter häufigem Harndrang leiden vermehrt Männer ab dem 50. Lebensjahr. Die Vergrößerung der Prostata schränkt den Harnabfluss ein. Durch diese Konstellation kann es zu entzündlichen Reaktionen kommen, die zum Brennen beim Wasserlassen führen. Ist die Prostata selbst entzündet, können die Schmerzen beim Wasserlassen nicht nur akut auftauchen, sondern auch chronisch werden.

Sexuell übertragbare Krankheiten

Sexuell übertragbare Krankheiten treten durch Aufklärung heutzutage glücklicherweise insgesamt seltener auf, manche Erkrankungen wie Syphilis kommen allerdings wieder gehäuft vor. Brennen beim Wasserlassen taucht bei mehreren Erkrankungen aus diesem Bereich als Symptom auf. Am bekanntesten sind Syphilis, Tripper und Chlamydien.

Eine Syphiliserkrankung verläuft in verschiedenen Stadien. Zu Beginn der Erkrankung bilden sich am Penis oder an der Vulva oft Geschwüre, die für die Schmerzen beim Wasserlassen verantwortlich sind.

Bei einem Tripper oder einer Infektion mit Chlamydien können Betroffene völlig beschwerdefrei bleiben. Charakteristisch ist allerdings eine Entzündung der Harn- und Geschlechtsorgane, die zum Brennen beim Wasserlassen führt und unter anderem auch mit eitrigem Ausfluss aus der Harnröhre einhergehen kann.

Scheidenentzündungen

Bakterielle Infektionen der Scheide kommen häufiger vor als vermutet. Nicht alle Bakterien verursachen aber Symptome, daher verläuft die Infektion oft beschwerdefrei und von der Frau unbemerkt. Treten Symptome auf, sind Brennen beim Wasserlassen, Juckreiz und übelriechender Ausfluss wahrscheinlich.

Weitere Ursachen

In einem späten Stadium kann Blasenkrebs zu brennen beim Wasserlassen führen. Wie bei anderen Tumoren auch, sind die Betroffenen oft sehr lange symptomfrei, bis es meistens zum Abgang von Blut im Urin kommt und später das Wasserlassen erschwert ist.

Weniger ernst, aber deutlich schmerzhafter sind Blasensteine. Erreichen sie eine gewisse Größe und verstopfen so den Blasenausgang, kommt es beim Wasserlassen zu starken Schmerzen, die oft von kolikartigen Schmerzen im Unterbauch und Blut im Urin begleitet werden.

Zu brennen beim Wasserlassen kann es außerdem kommen, nachdem ein gelegter Katheter aus der Blase entfernt wurde. Der Grund dafür sind kleinste Verletzungen der Harnröhre, die auch beim Geschlechtsverkehr auftreten können.

Diagnose: Der Gang zum Arzt

Brennen beim Wasserlassen wird von Betroffenen vor allem dann richtig eingeordnet, wenn es sich um wiederkehrende Infektionen der Harnwege oder der Blase handelt. Mit einer schnellen Reaktion kann das Schlimmste meist noch abgewendet werden und der Besuch beim Arzt erübrigt sich.

Es gibt aber einige Situationen, in denen der Besuch beim Arzt nicht aufgeschoben werden sollte. Zuerst ist das der Fall, wenn es zu äußeren Veränderungen kommt. Bei Geschwüren oder Bläschen im Intimbereich oder auffälligem Ausfluss aus den Geschlechtsorganen, sollten Frauen einen Termin beim Gynäkologen und Männer beim Urologen vereinbaren.

Bei weiteren Symptomen ohne äußerlich sichtbare Veränderungen wie Blut im Urin, Harnverhalt, Schmerzen im Rücken oder in den Flanken, Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit oder Erbrechen, ist ein Besuch beim Hausarzt fällig.

In der Regel reichen ein Anamnesegespräch und die Auswertung einer Urinprobe im Labor aus, um einen Harnwegsinfekt aufzudecken. Beim Anamnesegespräch befragt der Arzt den Patienten zu seinen Symptomen, eventuell vorangegangenen Infekten und Begleitumständen. Durch die Urinprobe lässt sich eine bakterielle Infektion bestätigen oder ausschließen.

Fällt der Verdacht auf eine andere Erkrankung, führt der Arzt eine körperliche Untersuchung durch. Könnte es sich um eine Geschlechtskrankheit handeln, kann ein Gynäkologe einen Abstrich nehmen und diesen mikroskopisch untersuchen.

Durch eine Blutanalyse zeigt sich, ob die Entzündungswerte erhöht sind und mit bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, Röntgen oder Endoskopie lassen sich bei verbleibenden Zweifeln weitere Diagnosen ausschließen oder stellen.

Therapie bei Schmerzen beim Wasserlassen

Schmerzen beim Wasserlassen sind eine Belastungsprobe für die Betroffenen, vor allem wenn die Situation sich noch verschlimmert, weil die Angst vor dem nächsten Toilettengang wächst und der Urin dadurch eingehalten wird. Eine Behandlung ist also notwendig, um die Lage wieder in den Griff zu bekommen.

So läuft die Therapie nach dem Arztbesuch

Geht es Betroffenen so schlecht, dass sie einen Arzt aufsuchen, ist die Situation verbunden mit den Schmerzen beim Wasserlassen meist entweder von Anfang an so schlimm, dass die Patienten ernsthaft beunruhigt sind oder begonnene Eigenmaßnahmen haben nicht zu einer Verbesserung geführt.

Der Besuch beim Arzt gibt dann Aufschluss über die Ursache der Schmerzen beim Wasserlassen und gibt gleichzeitig die Richtung der Therapie vor. Steht die Diagnose, wird der Arzt die nötigen Schritte einleiten, um die Heilung in Gang zu bringen.

Bei einer bakteriellen Infektion werden meist Antibiotika verschrieben, wenn keine Chance mehr besteht, dass die Entzündung von allein abklingt. Durch die zunehmende Anzahl resistenter Bakterien sollten Antibiotika immer das letzte Mittel sein und nicht aus Bequemlichkeit verschrieben werden.

Bei einer Pilzinfektion werden dagegen pilztötende Mittel verschrieben und bei einer viralen Ursache, beispielsweise bei Genitalherpes, kommen Virustatika zum Einsatz.

Leiden die Betroffenen unter den Schmerzen, helfen Schmerzmittel dabei, den Gang zur Toilette und so auch den Heilungsverlauf für den Patienten zu erleichtern.

So können Betroffene sich selbst helfen

Durch eine schnelle Reaktion auf die ersten Symptome können zumindest Harnwegsinfekte und Blasenentzündungen oft selbst erfolgreich therapiert werden. Betroffene können durch ihr eigenes Verhalten also viel für die Genesung tun. In erster Linie hilft es viel zu trinken, auch wenn Betroffene dann häufiger auf die Toilette müssen und es beim Wasserlassen brennt.

So werden Blase und Harnwege gut gespült und die Bakterienkonzentration wird reduziert. Stark verdünnter Urin hat außerdem eine deutlich geringere Konzentration an Harnstoffen und es brennt deshalb deutlich weniger. Unterstützend helfen pflanzliche Mittel aus der Apotheke oder Drogerie, die harntreibend wirken und so den Abtransport der Erreger begünstigen.

Um eine Verschlimmerung der Infektion zu verhindern und das Abklingen zu beschleunigen, kann D-Mannose dabei helfen, das Anhaften neuer Erreger an die Zelloberfläche zu verhindern und bereits angehaftete Erreger zu lösen.

In vielen Fällen kommt es durch das angestrengte Wasserlassen auch zu einer Verkrampfung der Blase. Betroffene leiden dann doppelt und haben Probleme, sich so zu entspannen, dass die Blase vollständig entleert werden kann. Die einfachsten Mittel sind hier oft die effektivsten: Mit einer Wärmflasche oder einem Körnerkissen fällt die Entspannung deutlich leichter und das Unwohlsein im Unterleib wird gemindert.

Sinnvolle Maßnahmen zur Vorbeugung von Brennen beim Wasserlassen

Brennen beim Wasserlassen lässt sich gut vorbeugen, indem man einige Punkte beachtet. Hauptsächlich geht es dabei um die Vermeidung von Infektionen.

  1. Viel trinken! Für Erwachsene gilt eine empfohlene Trinkmenge von 2 Litern pro Tag. Bei körperlicher Anstrengung wird entsprechend mehr Flüssigkeit benötigt. So werden Blase und Harnwege gut gespült.
  2. Urin sollte nicht eingehalten werden und die Blase sollte vollständig entleert werden. Bleibt Harn in der Blase zurück, können sich dort leicht Keime ansiedeln und vermehren.
  3. Frauen sollten zeitnah nach dem Geschlechtsverkehr auf die Toilette gehen und Wasser lassen. Sollten E. Coli Bakterien in die Harnröhre gelangt sein, werden sie so ausgespült, bevor sie sich festsetzen und Infektionen verursachen können.
  4. Zum Schutz vor Geschlechtskrankheiten sollten sowohl Männer als auch Frauen auf eine angemessene Verhütung mit Kondomen achten.
  5. Kälte allein verursacht keine Infektionen, schwächt aber das Immunsystem und begünstigt so Infekte der Blase und der Harnwege. Wer den Unterleib und die Füße warmhält, kann in gewissem Maße vorbeugen.
  6. Durch übertriebene Hygiene im Intimbereich wird der natürliche Schutz der Haut und das saure Milieu der Scheide gestört. Erreger haben so leichtes Spiel.
  7. Obwohl für Männer theoretisch dasselbe gilt, sollten vor allem Frauen sich nach dem Stuhlgang von vorne nach hinten säubern und nicht umgekehrt. Durch die Nähe von Harnröhre und After gelangen Keime sonst schnell hinein und können Entzündungen verursachen.

Zusammenfassung & Fazit

Brennen beim Wasserlassen ist kurz gesagt eine elende Quälerei. Unabhängig von der Ursache sind die Schmerzen in Kombination mit dem sicheren Wissen, dass der nächste Gang zur Toilette ähnlich aussehen wird, genug, um selbst den härtesten Kerl mit der Zeit mürbe zu machen.

Als Ursache für das Brennen beim Wasserlassen steht in erster Linie der typische Harnwegsinfekt oder die speziellere Blasenentzündung im Verdacht. Betroffen sind hier in erster Linie Frauen und das überwiegend nicht nur einmal, sondern immer wieder.

Andere Ursachen können mit der Prostata zusammenhängen oder sich als Geschlechtskrankheit entpuppen. Seltener, aber auch möglich sind andere Erkrankungen der Blase, die nicht auf eine Infektion zurückzuführen sind. Zu guter Letzt kann das Brennen beim Wasserlassen auch an winzigen Verletzungen der Harnröhre liegen. Diese können beim Geschlechtsverkehr entstehen oder durch das Legen und Entfernen eines Blasenkatheters.

In den meisten Fällen ist das Brennen beim Wasserlassen gut behandelbar und schnell in den Griff zu kriegen. Voraussetzung dafür ist allerdings das richtige Verhalten der Betroffenen, eine schnelle Reaktion auf die ersten Anzeichen und der rechtzeitige Gang zum Arzt, wenn die Situation es erfordert. Bei einem Großteil der Fälle reicht ein Termin beim Hausarzt und die Abgabe einer Urinprobe schon aus, um dem Übeltäter auf die Spur zu kommen und das Brennen beim Wasserlassen loszuwerden.

FAQ zum Thema Brennen beim Wasserlassen

Tritt das Brennen beim Wasserlassen zum ersten Mal auf, stellen die meisten Betroffenen sich genau 3 Fragen. Wenn auch Du dazugehörst, findest Du die Antworten darauf kurz und bündig in den FAQ.

Was soll ich tun gegen Brennen beim Wasserlassen?

Brennen beim Wasserlassen ist so unangenehm, lästig und schmerzhaft, dass bei allen Betroffenen der Wunsch nach einer schnellen Linderung des Symptoms besteht. Als allererste Maßnahme gegen das Brennen beim Wasserlassen hilft es, viel zu trinken, auch wenn das die Häufigkeit der Toilettengänge erhöht. Je besser und öfter die Harnwege und die Blase gespült werden, desto weniger Keime können sich festsetzen und desto geringer wird die Konzentration von Harnstoffen im Urin. Liegt das Brennen nicht an einem Harnwegsinfekt oder einer Blasenentzündung, hilft nur der Gang zum Arzt, um die Ursache abzuklären.

Zu welchem Arzt gehe ich bei Brennen beim Wasserlassen?

Welcher Arzt der richtige Ansprechpartner ist, wenn es beim Wasserlassen brennt, hängt davon ab, wo Betroffene die Ursache vermuten. Steckt mit großer Wahrscheinlichkeit ein Harnwegsinfekt dahinter, reicht in den meisten Fällen der Besuch beim Hausarzt, der dann an einen Facharzt weiterverweist, wenn es notwendig ist. Befürchten Betroffene eine Infektion von Scheide oder Penis, ergibt es Sinn, direkt einen Gynäkologen oder Urologen aufzusuchen, der die richtigen Untersuchungen vornehmen kann, um schnell eine Diagnose zu stellen.

Warum brennt es beim Wasserlassen?

Die Ursache für Brennen beim Wasserlassen liegt in den allermeisten Fällen an einem verhältnismäßig harmlosen Harnwegsinfekt oder einer Blasenentzündung. Dadurch, dass sich Keime, an der Zelloberfläche der Harnleiter, Harnröhre oder der Blase festsetzen, kommt es dort zu einer Entzündung der empfindlichen Schleimhaut. In 9 von 10 Fällen ist für diese Entzündungsreaktion das Darmbakterium Escherichia Coli verantwortlich. Kommen die entzündeten Stellen mit dem Urin in Kontakt, sorgt diese Reizung für das Brennen beim Wasserlassen.