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Häufiger Harndrang: Das steckt dahinter

Jeder kennt es, wenn die Blase voll ist und der Drang zur Toilette zu gehen so groß wird, dass es gar nicht schnell genug gehen kann. Bei häufigem Harndrang wird dieses Gefühl unabhängig vom Füllstand der Blase zum ständigen Begleiter im Alltag und somit zur Belastungsprobe für die Betroffenen. Was hinter häufigem Harndrang steckt und wie Betroffene Abhilfe schaffen können, erfahren sie hier.

Das bedeutet häufiger Harndrang

Das Bedürfnis, die Blase zu entleeren, wenn sie sich füllt und den vorhandenen Urin auszuscheiden, wird als Harndrang bezeichnet. Je nach der Größe der Blase und der Stärke des Beckenbodens kann dieses Bedürfnis von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Erst, wenn es tagsüber öfter als sechsmal und nachts öfter als zweimal auftaucht, sprechen Mediziner von häufigem oder vermehrtem Harndrang.

Betroffen sind insbesondere Männer. Ausgegangen wird von etwa 33 Prozent der männlichen Bevölkerung ab dem 50. Lebensjahr. Etwa ab dem 30. Lebensjahr wächst die Prostata und drückt somit zunehmend auf die Blase. Diese Vergrößerung ist in den meisten Fällen gutartig und hängt mit dem Alterungsprozess zusammen.

Ursachen häufigen Harndrangs

Vermehrter Harndrang kommt nicht nur bei Männern ab 50 vor, auch wenn sie die Hauptgruppe der Betroffenen bilden. Die Ursachen für häufigen Ursachen sind insgesamt deutlich vielseitiger. Die Ursachen, die am häufigsten vorkommen, sind diese:

Harnwegsinfektionen

Harnwegsinfektionen äußern sich nicht nur in vermehrtem Harndrang. Typisch ist außerdem, dass es beim Wasserlassen brennt und der Urin unangenehm riecht. Betroffene haben oft Schmerzen im Bereich des Beckens oder haben den Eindruck, die Blase krampft sich zusammen. Tritt Fieber auf, ist spätestens jetzt der Zeitpunkt erreicht, an dem Eigentherapien nicht mehr ausreichen und ein Arzt aufgesucht werden sollte.

Besonders häufig treten Blasenentzündungen als Harnwegsinfekte auf. Betroffen sind überwiegend Frauen. Nach der Erstinfektion kommt es oft nach der Behandlung zu einer Rückkehr der Symptome, sodass eine längere Therapie erfolgen muss, um die Erreger (zu 90 Prozent E. Coli Bakterien) endgültig loszuwerden.

Diabetes

Diabetes ist eine Erkrankung des Stoffwechsels, die sich unter anderem durch häufigen Harndrang bemerkbar macht. Andere Hauptsymptome sind Gewichtsverlust und ein verstärktes Durstempfinden. Dazu treten weitere Symptome wie Müdigkeit und Kraftlosigkeit. Ein Diabetes kann aber auch unbemerkt bleiben.

Nierenprobleme

Die Funktion der Niere kann sich in mehrfacher Hinsicht auf das Harnverhalten auswirken. Bei einem akuten Nierenversagen kommt es in der 3. Stufe ebenso zu vermehrtem Harndrang wie bei einer eingeschränkten Konzentrationsleistung.

Reizblase

Bei einer Reizblase ist die Funktion der Blase gestört, obwohl körperlich keine Ursache dafür festgestellt werden kann. Durch den oft plötzlich auftretenden häufigen Harndrang ist es nicht allen Betroffenen möglich, die Urinabgabe dauerhaft zu kontrollieren. 

Der unfreiwillige Verlust von Urin ist daher nicht selten. Oft haben Betroffene am Ende des Wasserlassens Schmerzen, weil die Blase krampft und es läuft tröpfchenweise Urin nach.

Harnsteine

Harnsteine bilden sich durch einen Überschuss steinbildender Substanzen im Urin. Neben häufigem Harndrang machen sie sich durch kolikartige Bauchschmerzen, Blut im Urin und Schmerzen bei der Entleerung der Blase bemerkbar. Oft werden nur geringe Urinmengen ausgeschieden.

Prostataerkrankungen

Neben der Vergrößerung der Prostata kann auch eine Entzündung der Prostata ursächlich für gesteigerten Harndrang sein. Von unten wird Druck auf die Blase ausgeübt, der als Folge den vermehrten Harndrang auslöst.

Schwangerschaft

In der Schwangerschaft sorgen Hormone für die Lockerung des Gewebes. Zusätzlich liegt das Kindsgewicht auf der Blase. Ähnlich ist es bei einer Senkung der Gebärmutter. Wird die Gebärmutter nicht mehr an ihrem Platz gehalten, nimmt sie der Blase Platz weg und es kommt zu derselben Reaktion.

Weitere Ursachen

Körperlich kann vermehrter Harndrang auch am natürlichen Alterungsprozess und/oder einer schwachen Beckenbodenmuskulatur liegen. Der Urin kann dann nicht mehr so gut gehalten werden und erschwerend kommt hinzu, dass die Blase mit der Zeit nicht mehr so viel Flüssigkeit fassen kann wie früher.

Bei gelegentlichem Auftreten ist die wahrscheinlichste Ursache, dass der Betroffene einfach zu viel getrunken hat. Davon abzugrenzen ist ein krankhaft gesteigertes Durstempfinden. In diesem Fall kommt es nicht mehr nur gelegentlich, sondern durch die vermehrte Flüssigkeitszufuhr regelmäßig zu verstärktem Harndrang.

In Betracht kommt außerdem der übermäßige Konsum von Alkohol oder Kaffee sowie die Einnahme entwässernder Medikamente. Manche Menschen reagieren auf Stress, Hektik und andere psychische Belastungen mit einer nervösen Blase. Auch das kann einen häufigen Harndrang auslösen.

Diagnose: Der Gang zum Arzt

Kommt es immer wieder plötzlich zu einem starken Harndrang, ist das ein erster Anhaltspunkt für häufigen Harndrang. Weitere Anzeichen für das Vorliegen eines häufigen Harndrangs sind, dass man tagsüber häufiger zur Toilette geht, um die Blase zu entleeren und aus demselben Grund nachts nicht durchschlafen kann. Oft dauert die Entleerung der Blase länger und es bleibt das Gefühl, dass noch Urin in der Blase zurückgeblieben ist. In vielen Fällen läuft noch Harn nach. Wenn die Beschwerden länger anhalten, sollte immer ein Arzt zu Rate gezogen werden. 

Um eine Diagnose zu stellen, wird zuerst ein ausführliches Anamnesegespräch geführt. Dabei befragt der Arzt den Patienten umfassend zu seinem Trinkverhalten, der Häufigkeit, Art und Weise der Blasenentleerung und anderen Symptomen, die damit zusammenhängen könnten. Ergänzend sind Laboruntersuchungen von Blut und Urin, Ultraschall oder Blasenspiegelungen zur Diagnosestellung möglich.

Der erste Ansprechpartner ist meist der Hausarzt. Er kennt seine Patienten und kann sich daher ein umfassenderes Bild machen. Je nachdem, welche Ursache er hinter dem häufigen Harndrang vermutet, erfolgt die Überweisung an einen niedergelassenen Facharzt zur weiteren Abklärung.

Behandlung: So wird häufiger Harndrang behandelt

Die Behandlung von häufigem Harndrang ist eng mit der Ursache verknüpft. Gibt es eine Grunderkrankung, die zum vermehrten Harndrang führt, muss die Behandlung da ansetzen. Je eher und besser der Behandlungserfolg dort eintritt, desto schneller bessert sich auch das Harndrangempfinden.

Liegt das Problem nicht an einer greifbaren Ursache, können Betroffene durch eigene Anstrengungen eine Verbesserung erzielen. Helfen kann gezieltes Beckenbodentraining, wenn der vermehrte Harndrang mit einer schwachen Beckenbodenmuskulatur zusammenhängt. Liegt es auch daran nicht, bietet ein Blasentraining Aussicht auf Erfolg, mit dem der Betroffene den Harndrang bewusst unterdrückt, um die Blase schrittweise an größere Urinmengen zu gewöhnen.

Unterstützend gibt es gut wirkende Präparate aus der Apotheke, die den Patienten den Umgang mit dem häufigen Harndrang erleichtern und den Erfolg einer Therapie verbessern und unterstützen können.

Zusammenfassung & Fazit

Häufiger Harndrang ist nicht nur lästig, sondern kann auch ein Symptom für ernste Grunderkrankungen sein. Betroffene sollten daher nicht versuchen, das Problem zu ignorieren, sondern die Scham abschütteln und einen Arzttermin zur Abklärung vereinbaren. In vielen Fällen kann die Situation schnell verbessert werden und die Minderung des Harndrangs sorgt für einen Rückgewinn an Lebensqualität.

FAQ zu häufigem Harndrang

Drückt die Blase? Auf alle häufigen Fragen gibt es die Antworten in den FAQ.

Was kann die Ursache für häufiges Wasserlassen sein?

Ursächlich für häufiges Wasserlassen können Erkrankungen der Organe oder des Stoffwechsels sein. In Betracht kommen aber auch normale körperliche Ursachen wie eine Schwangerschaft, der normale Alterungsprozess oder unproblematische gelegentliche Ursachen.

Ist häufiges Wasserlassen schädlich?

Häufiges Wasserlassen an sich ist nicht schädlich. Liegen aber die Voraussetzungen für häufigen Harndrang vor, sollte eine Erkrankung als Ursache ausgeschlossen werden.

Was bedeutet häufiger Harndrang?

Häufiger Harndrang bedeutet, dass Betroffene übermäßig oft den Drang verspüren, die Blase zu entleeren. Er tritt in verschiedenen Formen auf, muss also nicht zwangsläufig an einer gesteigerten Urinmenge liegen.

Was ist häufiger Harndrang?

Häufiger Harndrang wird definiert als das übermäßige Bedürfnis, die Blase zu entleeren. Er liegt vor, wenn die Blase tagsüber mehr als sechsmal und nachts mehr als zweimal entleert werden muss.

Was tun bei häufigem Harndrang?

Eine Abklärung beim Arzt ist der erste Schritt, um Erkrankungen als Ursache für den häufigen Harndrang festzustellen oder auszuschließen. Liegt keine Erkrankung vor, helfen Medikamente aus der Apotheke und ein gezieltes Training von Beckenboden und Blase.