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Blasenentzündung

Blasenentzündung: Ständiger Harndrang im Fokus

Permanenter Harndrang zwingt zur Toilette, gleichzeitig wächst das Gefühl, das beim Urinieren etwas nicht stimmt. Es gehen nur wenige Tropfen ab. Dies geschieht oft unter Schmerz und auch bei Nacht muss das Bett verlassen werden, um auf der Toilette die Folgen einer Blasenentzündung zu spüren. Frauen leiden häufiger. Die Ursache liegt in der Anatomie der Frau. Bei Männern im fortgeschrittenen Alter häufen sich Blasenentzündungen. Gefährdet sind auch Schwangere oder Menschen mit einer schwachen Immunabwehr.

Blasenentzündung – Erklärung und Definition

Brennen beim Wasserlassen deutet auf eine Blasenentzündung hin. Die Beschwerden einer Zystitis sind unangenehm, aber meist harmlos. Betroffene können sich mit den geeigneten Maßnahmen und Medikamenten schnell auskurieren.

Entzündungen von Blase und Harnwegen sind keine Seltenheit. Millionen Menschen weltweit sind betroffen. Beinahe jede zweite Frau erleidet im Laufe ihres Lebens eine Blasenentzündung.

Frauen sind viermal häufiger von Blasenleiden betroffen. Dennoch kann nicht von einem reinen Frauenleiden gesprochen werden. Männer ab 60 Jahren gehören aufgrund der sich vergrößernden Prostata ebenfalls zur Risikogruppe.

Die Harnröhren von Männern und Frauen sind unterschiedlich angelegt. Während die Harnröhre beim Mann eine Länge von 20 Zentimetern besitzt, ist sie bei der Frau viel kürzer und misst nur maximal vier Zentimeter. Die Öffnungen von Harnröhre und After liegen damit nahe zusammen. Bakterien können leichter eindringen. Häufig infizieren sich Frauen beim Geschlechtsverkehr. Dann wird von einer Honeymoon-Zystitis gesprochen.

Während der Schwangerschaft steigt das Risiko einer Blasenentzündung, weil sich die Hormone verändern und der Druck des Fötus auf die Harnwege wächst.

Ursachen: Das steckt hinter der Blasentzündung

Die Harnblase befindet sich unterhalb des Bauchnabels. Eine als Urothel bezeichnete Schleimhaut hält das Organ dehnbar. In der Blase wird der in den Nieren produzierte Urin gespeichert.

Information
Schon gewusst? Die Harnblase eines Erwachsenen kann bis zu einem Liter Urin aufnehmen.

Bei der Entleerung der Blase spielen die Muskulatur von Blase und Beckenboden zusammen. Während sich die Blasenmuskulatur anspannt, wird die Harnröhre weiter. Beim Erschlaffen der Beckenbodenmuskulatur kann der Urin abgesetzt werden, indem sich die Harnblase leert. Kommt es zu einer Blasenentzündung, ist diese Funktionsweise gestört.

Die Schleimhaut der Harnblase ist bei einer Blasenentzündung gereizt. Die Blase kann nicht wie gewohnt gedehnt werden, was einen häufigeren Harndrang zur Folge hat. Meist bleibt die Entzündung nicht allein auf die Blase beschränkt. Breitet sich die Infektion auf Harnröhre oder Nieren aus, können Komplikationen auftreten.

Harnwegsinfektionen werden vorrangig von folgenden Erregern verursacht:
  • Escherichia coli (Enterobakterien)
  • Staphylococcus saprophyticus
  • Chlamydien
  • Viren
  • Parasiten
  • Pilze (Candida Albicans)

Meist wird eine Blasenentzündung durch das Eindringen von Bakterien verursacht. In etwa 80 Prozent aller Krankheitsfälle ist das Darmbakterium Escherichia coli der Verursacher. Der Erreger wandert vom Darm ausgehend in die Harnröhre und von dort in die Blase, wo sich die Bakterien vermehren und die unangenehmen Begleitsymptome der Erkrankung auslösen.

Verschiedene weitere Faktoren können das Auftreten von Blasenentzündungen begünstigen:
  • Geschwächtes Immunsystem
  • Fehler bei der Intimhygiene (aggressive Pflegeprodukte stören das Scheidenmilieu)
  • Unterkühlung (Sitzen auf kaltem Boden, nasse Kleidung)
  • Fehlbildung der Harnröhre
  • Blasen- und Nierensteine
  • Tragen von Kathetern
  • Häufiger Geschlechtsverkehr (Honeymoon Zystitis)
  • Hormonelle Veränderungen (Schwangerschaft, Wechseljahre)
  • Scheideninfektion
  • Intimsprays
  • Gebärmutter- und Blasensenkung
  • Vergrößerung der Prostata

Abhängig von Ursache und Häufigkeit der Erkrankung werden verschiedene Formen einer Blasenentzündung unterschieden. Bei Frauen kommen die akute Zystitis, eine wiederkehrenden Zystitis oder die postmenopausale Zystitis vor. Männer sind meist von einer unkomplizierten akuten Zystitits betroffen. Eine wiederkehrende Form ist bei Männern selten, eine postmenopausale Zystitis kann ausgeschlossen werden.

In der Medizin wird zudem zwischen einer sogenannten „komplizierten“ und „unkomplizierten“ Blasenentzündung unterschieden. „Kompliziert“ ist sie, wenn Begleiterscheinungen (zum Beispiel Einschränkungen des Harntrakts oder Nierenerkrankungen) vorliegen, die Blasenentzündungen begünstigen oder Komplikationen verursachen.

Symptome einer Blasenentzündung

Die Symptomatik kann wie folgt unterteilt werden:

  • Eine leichte Blasenentzündung
  • Beschwerden, die eine bakterielle Infektion begleiten

Während sich eine leichte Blasenentzündung kaum bemerkbar macht, ist eine bakterielle Infektion von teils heftigen Beschwerden begleitet und ein Arztbesuch wird notwendig.

  • Brennender Schmerz beim Wasserlassen
  • Häufiger Harndrang
  • Es wird nur wenig Urin abgesetzt
  • Gefühl der unvollständigen Blasenentleerung
  • Erschwertes Wasserlassen (Dysurie)
  • Vermehrter nächtlicher Harndrang (Nykturie)

Ist eine bakterielle Infektion ursächlich, kommen folgende Beschwerden hinzu:
  • Schmerzen im Unterbauch
  • Schmerzen im Kreuz
  • Fieber
  • Schüttelfrost

Die Blaseninfektion kann bis zur Niere wandern. Es kommt zu einer Nierenentzündung, welche von schweren Rückenschmerzen begleitet ist.

Ist der Muskel an der Blasenwand überreizt, kann ein vollständiger Kontrollverlust über die Blasenfunktion eintreten (Dranginkontinenz). Der Urin kann dann nicht mehr bis zum Gang zur Toilette gehalten werden und geht unkontrolliert ab. Dies schränkt die Betroffenen in ihrer Lebensqualität ein.

Einen Hinweis auf eine Blasenentzündung kann auch trüber und unangenehm riechender Urin liefern. Bei Frauen kann verstärkter Ausfluss auf eine zusätzliche Infektion der Vagina hindeuten.

Blut im Urin, welches der Betroffene mit bloßem Auge erkennen kann, ist eher selten. Unter dem Mikroskop werden jedoch häufig Blutbeimengungen deutlich.

Diagnose einer Blasenentzündung: So wird sie gestellt

Wenn die beschriebenen Symptome bemerkt werden, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Nur ein Arzt kann die Diagnose Blasenentzündung stellen und eine entsprechende Therapie einleiten. Bei Verdacht auf andere Erkrankungen werden weiterführende Untersuchungen durchgeführt.

Zunächst wird der Arzt den Patienten über Form, Dauer und Intensität der Beschwerden befragen. Die Verdachtsdiagnose Blasenentzündung lässt sich durch eine Urinuntersuchung erhärten. Geht von der Urinprobe ein fauliger Geruch aus, gibt dies dem Arzt bereits einen entscheidenden Hinweis auf die vorliegende Erkrankung.

Der Urin kann auf weiße und rote Blutkörperchen, Bakterien oder eine vermehrte Bildung von Schleim hin untersucht werden. Ein Harnwegsinfekt lässt sich eindeutig nachweisen, wenn bei einer Untersuchung des Mittelstrahlurins pro Milliliter über 100.000 Keime nachgewiesen werden können (bei etwa der Hälfte aller Untersuchungen kann keine derart hohe Keimzahl im Urin festgestellt werden).

Möchte der Arzt schnell Klarheit über den Befund erlangen, kann er eine Urinstixuntersuchung vornehmen. Dabei wird ein Teststreifen mit der Urinprobe in Verbindung gebracht. Liegt eine Infektion vor, lässt sich dies in erhöhten Leukozyt- und Nitritwerten ablesen. Die erhöhte Zahl von weißen Blutkörperchen deutet auf eine vorhandene Entzündung hin.

Um die Diagnose zu untermauern, wird der Urin unter dem Mikroskop untersucht. Dabei lassen sich Blutkörperchen oder Pilze nicht nur nachweisen, sondern können genau ausgezählt werden.

Soll der Erreger festgestellt werden, wird der Arzt ein Antibiogramm zurate ziehen. Dabei wird eine Kultur angelegt. Die Bakterien vermehren sich und können sicher nachgewiesen werden. Dies ist notwendig, um ein geeignetes Antibiotikum zu finden.

Wird eine chronische Blasenentzündung diagnostiziert, kann für die Ursachenfindung eine Blasenspiegelung notwendig werden. Bei der Zystoskopie kann auch die Entnahme von Gewebeproben angeordnet werden.

Beschwerden beim Wasserlassen können auch durch andere Ursachen ausgelöst werden. Daher ist es wichtig, in die Diagnosefindung mögliche Differenzialdiagnosen einfließen zu lassen:
  • Entzündung der Geschlechtsorgane (Vulvovaginitis)
  • Reizungen durch das Tragen eines Blasenkatheters
  • Allergische Entzündungen von Harnröhre und Harnblase
  • Medikamente
Information
Wer unter Beschwerden beim Wasserlassen nach einem Urlaub in den Tropen leidet, sollte dies seinem Arzt mitteilen. Die Ursache können Schistosomen sein. Diese tropischen Würmer nisten sich bevorzugt im Harntrakt ein.

Treten die Beschwerden gehäuft auf und die Behandlung der Blasenentzündung zeigt keinen Erfolg, könnte es sich um Blasenkrebs handeln. Um diese Erkrankung auszuschließen, wird der Arzt eine Blasenspiegelung veranlassen.

Treten die beschriebenen Hauptsymptome ohne bakterielle Infektion auf, wird von einer Reizblase ausgegangen.

Behandlung: Das hilft bei Blasenentzündung

Meist nehmen Blasenentzündungen einen unkomplizierten Verlauf und sind spätestens nach einigen Wochen komplett ausgeheilt. Bei der Behandlung konzentriert sich der Arzt auf die Linderung der Begleitsymptome.

Eine medikamentöse Behandlung kann nur der Arzt nach Abwägung der Notwendigkeit in die Wege leiten. Meist wird ein Antibiotikum verschrieben, welches ohnehin nicht frei verkäuflich ist.

D-Mannose ist ein wirkungsvolles Mittel im Kampf gegen die Erreger und hilft, Blasenentzündungen zu behandeln und vorzubeugen.

Um bei einer bakteriellen Blasenentzündung die Verbreitung der Infektion einzudämmen, können folgende Maßnahmen helfen:
  • Viel trinken (zwei bis drei Liter Mineralwasser oder Tee, bei Hitze auch mehr)
  • Unterbauch wärmen (Wärmflasche, Körnerkissen)
  • Blase häufig und möglichst vollständig entleeren
  • Genitalbereich vor dem Geschlechtsverkehr waschen
  • Nach dem Geschlechtsverkehr urinieren (spült Keime aus)
  • Kein parfümiertes Toilettenpapier verwenden
  • Keine Vaginaldeos nutzen
  • Nicht mit Scheidendiaphragma verhüten

Nach dem Stuhlgang ist eine angepasste Hygiene wichtig. Das Toilettenpapier sollte immer von vorne nach hinten und nie umgekehrt bewegt werden. Ansonsten können Bakterien aus dem Afterbereich in die Harnröhre gelangen.

Eine einfache Blasenentzündung heilt oft ohne den Einsatz von Medikamenten aus. Ob Antibiotika verschrieben werden müssen, kann nur der Arzt nach einer eingehenden Patientenbefragung und Untersuchung entscheiden. Die Einnahme erfolgt in Form von Tabletten oder Kapseln. Hat sich aus einer Blasenentzündung eine schwere Nierenbeckenentzündung entwickelt, werden die Wirkstoffe auch direkt gespritzt, um die Wirkung zu beschleunigen.

Es werden unterschiedliche Wirkstoffe verabreicht. Davon abhängig ist die Dauer der Anwendung. Während bei Fosfomycintrometamol meist eine einmalige Gabe ausreichend ist, werden Mittel wie Pivmecillinam oder Nitrofurantoin häufig über mehrere Tage bis hin zu einer Woche eingenommen.

Information
Eine einmalige Medikamentengabe kann die Nebenwirkungen gering halten. Häufig werden die Bakterien aber nicht komplett ausgerottet und es besteht eine hohe Rückfallwahrscheinlichkeit.

Verlauf und Prognose: So verläuft die Blasenentzündung

Eine normale Blasenentzündung geht mit unangenehmen Symptomen einher, ist aber meist nicht gefährlich. Dies ändert sich, wenn die Keime in die Nieren gelangen und eine Nierenbeckenentzündung droht.

Bei einem unkomplizierten Verlauf treten die typischen Beschwerden auf. Die Erkrankung heilt nach einigen Tagen ohne Folgen ab. Komplizierter ist eine wiederkehrende Blasenentzündung, medizinisch als rezidivierende Zystitis bezeichnet.

Die wiederkehrende Form tritt häufiger auf. Ärzte gehen von der Diagnose aus, wenn sich mindestens zwei Erkrankungen innerhalb eines halben Jahres bemerkbar machen oder die Blasenentzündung mindestens dreimal jährlich auftritt.

Information
Werden einfache Blasenentzündungen rechtzeitig behandelt, lässt sich häufig das Risiko für die wiederkehrende Form der Erkrankung reduzieren.

Wiederkehrende Formen werden ebenfalls von häufigem Harndrang und einem Brennen beim Wasserlassen begleitet. Häufig sind eher untypische Erreger ursächlich für die komplizierte Verlaufsform. Der Arzt wird die Keime bestimmen, indem er eine Urinkultur anlegt. Wir haben bereits bei der Behandlung der Erkrankung darauf hingewiesen.

Mögliche Komplikationen bei Blasenentzündungen

Folgende Komplikationen sind bei Blasenentzündungen möglich:

Nierenbeckenentzündung

Die Erreger können sich ausbreiten und über die Harnleiter zur Blase und weiter zum Nierenbecken aufsteigen. Im Nierenbecken sammelt sich der von den Nieren abgefilterte Primärharn. Von der Entzündung betroffen ist meist auch ein Teil des Nierengewebes. Der Patient verspürt ein schweres Krankheitsgefühl. Auch die Leitsymptome einer Blasenentzündung treten auf. Hinzukommen können schwere Rückenschmerzen. Die Funktionsweise der Nieren wird durch eine Nierenbeckenentzündung dagegen nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Blutvergiftung

Wer eine Nierenbeckenentzündung befürchtet, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen. Schnelles Handeln ist besonders wichtig. Ohne Behandlung mit Antibiotika drohen die Erreger in die Blutbahn zu gelangen. Die Wahrscheinlichkeit ist beim gut durchbluteten Nierengewebe besonders hoch. Eine Blutvergiftung ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der umgehendes Handeln erfordert.

Schrumpfblase

Ist von einer chronischen Blasenentzündung auszugehen oder ist die Erkrankung nicht behandelt worden und daher nicht vollständig ausgeheilt, kann sich eine Schrumpfblase entwickeln. Die Harnblase verkleinert sich und es kann weniger Urin aufgenommen werden. Dadurch verspüren die Betroffenen verstärkten Harndrang. Urin kann jedoch kaum abgesetzt werden.

Komplikationen während der Schwangerschaft

Die hormonelle Veränderung während der Schwangerschaft ist häufig Auslöser von Blasenentzündungen. Experten sehen Bluthochdruck oder ein geringes Geburtsgewicht des Babys als mögliche Auslöser.

Nebenhodenentzündung

Auch Männer können von Blasenentzündung betroffen sein, besonders im fortgeschrittenen Alter, wenn sich die Prostata vergrößert. Eine mögliche Komplikation bei männlichen Patienten ist eine Nebenhodenentzündung. Diese wird ausgelöst, wenn die Erreger über den Samenleiter bis zu den Nebenhoden vordringen. Die Hoden entzünden sich. Die Betroffenen nehmen eine Schwellung wahr und verspüren starke Schmerzen. In ungünstigen Fällen droht die Unfruchtbarkeit.

Blasenentzündung vorbeugen mit diesen Tipps

Es gibt einige Möglichkeiten, die Gefahr an einer Blasenentzündung zu leiden gering zu halten. Primär ist die Blasenregion warmzuhalten und vor Feuchtigkeit zu schützen. Weiterhin ist ausreichend Flüssigkeit allgemein wichtig für die Gesundheit. Beim Urinieren werden Keime ausgespült. Damit sich diese nicht vermehrt im Körper ansammeln, sollte der Gang zur Toilette immer zeitnah erfolgen.

Folgende Vorbeugungsmaßnahmen lassen sich nennen:
  • Warme Kleidung tragen
  • Keine nassen Füße holen
  • Ausreichend trinken
  • Genitalbereich von vorne nach hinten säubern
  • Gesunde Ernährung
  • Stärkung des Immunsystems
  • Bequeme Unterwäsche tragen

Frauen sollten explizit auf folgende Vorbeugungsmaßnahmen achten:

  • Seifen, Schaumbäder oder Intimsprays meiden (Veränderung des Scheidenmilieus, Bakterien können leichter eindringen)
  • Chemische Verhütungsmittel meiden (Veränderung des Scheidenmilieus)
  • Blase unmittelbar nach dem Geschlechtsverkehr entleeren und Keime dadurch ausspülen

Folgende Teemischungen können den Spüleffekt erhöhen:

  • Birkenblätter (zwei Esslöffel Birkenblätter mit heißem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen)
  • Schachtelhalmkraut (drei Teelöffel Kraut mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen. Zehn Minuten kochen lassen, 15 Minuten ziehen lassen)
Wichtiger Hinweis
Eine ausreichende Behandlung von Blasenentzündungen ist mit Tees jedoch nicht gesichert!

Eine Mischung für einen Nieren- und Blasentee kann sich jeder selbst herstellen:

  • Birkenblätter
  • Queckenwurzelstock
  • Riesengoldrutenkraut
  • Hauhechelwurzel
  • Süßholzwurzel

Verwendet werden jeweils 20 Gramm der genannten Pflanzenteile. Die Kräutermischung wird mit heißem Wasser übergossen und sollte etwa zehn Minuten ziehen.

Zusammenfassung & Fazit

Den meisten Frauen ist eine Blasenentzündung nicht fremd. Die weibliche Anatomie verhilft den Bakterien durch die verkürzte Harnröhre leichter einzudringen. Blasenentzündungen sind schmerzhaft und mit häufigen Toilettengängen verbunden. Folgen für die Gesundheit hat die Erkrankung meist nicht. Dennoch sollte eine Blasenentzündung behandelt werden. Nur der Arzt kann die Diagnose stellen und die Behandlung einleiten. Meist wird Antibiotika gegeben. Unbehandelt kann sich eine Blasenentzündung ausbreiten und bis zum Nierenbecken vordringen. Meist wird die Erkrankung von Bakterien ausgelöst. Durch eine angepasste Analhygiene, ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und dem Vermeiden von Unterkühlung lässt sich einer Blasenentzündung vorbeugen.

FAQ zum Thema Blasenentzündung

Die Blasenentzündung macht sich durch charakteristische Symptome bemerkbar. Häufiger und mit Schmerzen verbundener Harndrang kann nicht übersehen werden. Auch wenn die Erkrankung meist einen harmlosen Verlauf nimmt, ist sie nicht zu unterschätzen und sollte entsprechend behandelt werden.

Warum bekommt man eine Blasenentzündung?

Meist dringen die Erreger über die Harnröhre ein. Es handelt sich um Bakterien, die im Darm natürlich vorkommen. Da die Harnröhre bei Frauen deutlich verkürzt ist, sind diese häufiger von einer Blasenentzündung betroffen. In der Harnröhre vermehren sich die Bakterien und das umliegende Gewebe entzündet sich.

Wie lange dauert es bis eine Blasenentzündung weg ist?

Dies ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Eine einfache Blasenentzündung sollte innerhalb von fünf bis sieben Tagen ausgeheilt sein. Bei komplizierten Verläufen ist mit mehreren Wochen zu rechnen.

Was hilft bei einer Blasenentzündung?

Damit die Keime schnellstmöglich aus dem Körper gespült werden können, sollten Betroffene viel trinken. Dem Harndrang sollte nachgegeben werden. Wärme kann gegen die Entzündung helfen. Eine Wärmflasche oder warme Sitzbäder lindern die Beschwerden. Der Genuss von Kaffee oder Alkohol ist zu meiden.

Wann muss ich zum Arzt bei einer Blasenentzündung?

Bei einer Blasenentzündung sollten Kinder, Schwangere und Männer möglichst unverzüglich einen Arzt aufsuchen. In der Praxis vorstellig werden sollten auch Personen, die unter wiederkehrenden Blasenentzündungen leiden. Schnellstmöglich ist ein Arzt zu informieren, wenn starke Schmerzen, Fieber, Rückenschmerzen und andere Begleitsymptome auftreten.

Wie fühlt sich eine Blasenentzündung an?

Eine Blasenentzündung fühlt sich an, als müsse man permanent auf die Toilette, ohne dass der Harndrang nach der Entleerung abnimmt. Das Wasserlassen wird von einem Brennen begleitet. Es besteht das Gefühl einer Blockade und unvollständigen Entleerung der Blase.

Wie schnell wirken Antibiotika bei einer Blasenentzündung?

Antibiotika wirken recht schnell gegen die Beschwerden. Der Zeitpunkt kann von Patient zu Patient unterschiedlich sein. Studien haben bestätigt, dass sich eine Besserung nach ein bis drei Tagen einstellt.

Was sollte ich essen und trinken bei einer Blasenentzündung?

Es gibt einige Lebensmittel, die eine Blasenentzündung positiv beeinflussen können. Auf dem Speisezettel sollten Obst, Gemüse oder Fisch stehen. Weniger geeignet ist dagegen Schweinefleisch, denn es enthält Stoffe, die entzündungsfördernd wirken.

Welche Hausmittel helfen bei einer Blasenentzündung?

Viel trinken ist besonders wichtig. Stilles Wasser oder ungesüßter Kräutertee ist angesagt. Wärme hilft ebenfalls. Diese kann durch Wärmflaschen, Körnerkissen oder ein warmes Sitzbad zugeführt werden. Ingwer besitzt entzündungshemmende Eigenschaften und wirkt gegen Bakterien. Meerrettichwurzel besitzt einen hohen Anteil an Senfölen und eine Dreifachwirkung gegen Bakterien, Viren und Pilze.