Warenkorb

Qualitativ hochwertige Wirkstoffe.

Kostenloser Versand nach Deutschland!

Wirksamkeit klinisch getestet.

Blasenentzündung erkennen: Diese Symptome lassen keinen Zweifel

Die häufigsten Erkrankungen der Harnwege sind Infektionen. Sie entstehen dadurch, dass Krankheitskeime über die Harnröhre in die Blase gelangen. Weit seltener werden Keime über den Blutkreislauf in die Nieren transportiert. Die Symptome einer Blasenentzündung sind recht eindeutig und bleiben niemand verborgen.

Blasenentzündung – Erklärung und Definition

Eine Infektion der oberen oder unteren Harnwege wird als Blasenentzündung bezeichnet. Harnröhre und Harnblase zählen zu den unteren Harnwegen. Ist die Harnblase entzündet, wird von einer sogenannten Zystitis gesprochen. Bei Entzündungen der Harnröhre leidet der Betroffene an einer Urethritis. Steigt die Infektion aus den unteren Harnwegen auf, kann eine Entzündung des Nierenbeckens entstehen.

Die häufigste Ursache der Erkrankung ist eine Verschleppung von Darmkeimen zur Harnblase. Die Bakterien kommen im Darm natürlich vor und schaden der Gesundheit nicht. In der Harnröhre kommt es zu einer starken Vermehrung. Das umliegende Gewebe zeigt daraufhin eine Entzündungsreaktion. 

Meist sind Frauen betroffen. Die Infektanfälligkeit erhöht sich durch die verkürzte Harnröhre. Eine Blasenentzündung ist für die Patienten unangenehm. Bei einem gesunden Menschen ohne Vorerkrankungen handelt es sich aber in der Regel um eine harmlose Infektion, die ohne Folgen ausheilt.

Folgende Ursachen und Risikofaktoren sind bekannt:

  • Infektion mit Bakterien (meist Escherichia coli oder Enterokokken)
  • Veränderungen im Hormonhaushalt (Schwangerschaft, Wechseljahre)
  • Vergrößerte Prostata bei Männern
  • Geschwächtes Immunsystem (höhere Infektanfälligkeit)
  • Übertriebene Intimhygiene (Seifen, Intimsprays, Waschlotionen)
  • Erkrankungen (Blasen- und Nierensteine, Fehlbildungen der Harnröhre)
  • Katheter (Tragen eines Dauerkatheters)
  • Seelische Belastungen (Stress, Depressionen)
  • Häufiger Geschlechtsverkehr (Reizung der Schleimhäute, Honeymoon-Zystitis)

Blasenentzündung Symptome

Die Anzeichen einer Blasenentzündung sind deutlich und unmissverständlich. Die Betroffenen müssen häufiger als sonst die Toilette aufsuchen. Das Wasserlassen wird von einem Stechen und Brennen begleitet. Die Beschwerden werden als unangenehm wahrgenommen, sind aber gut behandelbar. Meist nimmt eine Blasenentzündung einen akuten Verlauf. Unbehandelt und bei entsprechenden Vorerkrankungen ist ein chronischer Verlauf möglich.

Folgende Symptome deuten auf eine Blasenentzündung hin:

  • Schmerzen und Brennen: Meist wird das Wasserlassen von einem brennenden Schmerz begleitet. Blasenentzündungen ohne Brennen kommen seltener vor.
  • Probleme beim Urinieren: Die Entleerung der Blase ist mit einem unangenehmen Gefühl verbunden. Es besteht der Eindruck, die Blase nicht komplett entleeren zu können.
  • Jucken im Genitalbereich: Ist die Scheide an der Infektion beteiligt, nehmen die Betroffenen ein Jucken im Genitalbereich wahr.
  • Ständiger Harndrang: Der Patient hat das Gefühl, ständig die Toilette aufsuchen zu müssen. Dabei wird nur wenig Urin abgesetzt.
  • Häufiger Harndrang nachts: Die Blase gibt auch nachts keine Ruhe. Nächtlicher Harndrang im Zusammenhang mit einer Blasenentzündung wird als Nykturie bezeichnet. 
  • Rückenschmerzen: Schmerzen im Rücken können auftreten, wenn die Infektion von der Blase weiter zu den Nieren wandert.

Häufig werden die Schmerzen heftiger, wenn die Blase entleert wurde. Der Harndrang setzt plötzlich ein und viele Betroffene können den Harn nur schwer bei sich behalten. Meist zeigt der Urin bei einer Blasenentzündung eine trübe Verfärbung und es lässt sich ein fauliger Geruch ausmachen. Selten sind Blutbeimengungen im Urin mit dem bloßen Auge erkennbar.     

Die Schmerzen können nicht nur den Unterleib betreffen, sondern zusätzlich auf den kompletten Rücken ausstrahlen. Nimmt die Blasenentzündung einen komplizierten Verlauf, stellt sich ein allgemeines Krankheitsgefühl ein. Fieber kann dazukommen. Auch Übelkeit und Erbrechen sind möglich.

Bei Verdacht auf eine Blasenentzündung ist ein Arztbesuch notwendig. Nur ein Mediziner kann die Diagnose stellen und über eine geeignete Behandlung entscheiden. Anhand einer Urinprobe lässt sich die Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) bestimmen. Zeigt sich eine Erhöhung, liegt eine Entzündung vor. Auch der Nitrit-Gehalt kann mittels Teststreifen bestimmt werden. Ein erhöhter Anteil weist auf einen starken Bakterienbefall hin. 

Bei komplizierten und wiederkehrenden Blasenentzündungen wird meist eine Blutentnahme veranlasst. Blasentumore lassen sich durch eine Blasenspiegelung ausschließen. 

Unterschieden wird zwischen einer unkomplizierten und einer komplizierten Blasenentzündung. 

  • Unkomplizierte Blasenentzündung: Die Erkrankung bleibt auf Harnröhre und Harnblase beschränkt. Risikofaktoren liegen nicht vor. Die Hauptsymptome häufiger Harndrang und Brennen beim Wasserlassen treten auf. Meist sind die Erreger nach wenigen Tagen wieder verschwunden. 
  • Komplizierte Blasenentzündung: Bei dieser Form steigt das Risiko für mögliche Komplikationen. Diese können sich aus bestehenden Vorerkrankungen wie anatomischen Gegebenheiten ergeben. Die Keime können über die Harnleiter zu den Nieren aufsteigen. 
Wichtiger Hinweis

Wichtig: Treten Symptome wie Fieber, Blut im Urin, Schmerzen im Rücken oder Übelkeit und Erbrechen auf, deuten diese auf eine Nierenbeckenentzündung hin. Es sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Behandlung: Das hilft bei Blasenentzündung

Treten die typischen Beschwerden auf, sollte jeder Betroffene Kenntnis haben, wie sich eine Blasenentzündung behandeln lässt. Dabei sind Mittel zur Selbsthilfe, wie D-Mannose, ebenso wertvoll, wie eine schnelle und fachkundige Therapie und Untersuchung der Harnwegsinfektion in der Arztpraxis. 

Antibiotika wirken schnell gegen Blasenentzündung und können die Krankheitsdauer verkürzen. Unkomplizierte Blasenentzündungen erfordern nicht zwingend Antibiotika und heilen in der Regel binnen einer Woche ohne Folgen aus. 

Wichtiger Hinweis

Achtung: Bei komplizierten Verläufen, sind Antibiotika notwendig. Es sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Schmerzen lassen sich auch mit Medikamenten wie Ibuprofen oder Paracetamol lindern. Bei leichten Blasenentzündungen können Hausmittel wie ausreichend Flüssigkeitsaufnahme oder das Wärmen der Unterbauchregion Linderung verschaffen. 

Tipps zur Vorbeugung einer Blasenentzündung

  1. Toilettenhygiene (Reinigung immer von „vorn“ nach „hinten“)
  2. Seifen, Schaumbäder, Waschlotionen, Intimspray meiden
  3. Viel trinken (mindestens zwei Liter Wasser täglich)
  4. Häufiger zur Toilette (in angestautem Harn sammeln sich Bakterien)
  5. Blase unmittelbar nach dem Geschlechtsverkehr leeren (Keime ausspülen)

Zusammenfassung & Fazit

Verstärkter Harndrang ist das Leitsymptom einer Blasenentzündung. Hinzu kommen Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen. Unkomplizierte Blasenentzündungen betreffen lediglich die unteren Harnwege. Die Erkrankung heilt meist ohne Folgen aus. Bauchkrämpfe, Rückenschmerzen oder Fieber deuten auf einen komplizierten Verlauf und die Beteiligung der Nieren hin. Eine ärztliche Behandlung und die Gabe von Antibiotika werden notwendig. 

FAQ zum Thema Blasenentzündung erkennen

Die Symptome einer Blasenentzündung sind gut erkennbar. Ein häufiger Harndrang verbunden mit Brennen und Schmerzen deutet auf eine Harnwegsinfektion hin. Folgende Fragen und Antworten helfen bei der Behandlung und zeigen notwendige Handlungsschritte auf.

Was sind die Symptome einer Blasenentzündung?

Die häufigsten Symptome sind ständiger Harndrang, Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen. Der Harn ist trüb und riecht faulig. Eine Beteiligung der Nieren ist an Rückenschmerzen oder Fieber erkennbar.

Wie erkenne ich eine Blasenentzündung?

Beim Wasserlassen kommt es zu brennenden Schmerzen. Es kann nur wenig Urin abgesetzt werden. Der Urin ist nicht klar und riecht unangenehm.

Wie kündigt sich eine Blasenentzündung an? Was deutet auf eine Blasenentzündung hin?

Meist treten die ersten Symptome plötzlich auf. Ständiger Harndrang und Krämpfe im Unterbauch weisen darauf hin. Rückenschmerzen und Unwohlsein sind Anzeichen einer Nierenbeckenentzündung.

Wo tut es weh bei einer Blasenentzündung?

Die Schmerzen treten im Unterbauch auf. Beim Wasserlassen und nach Entleerung der Blase sind die Beschwerden verstärkt wahrnehmbar. Schmerzen in den Flanken sind ein Indiz auf eine Nierenbeckenentzündung durch aufsteigende Keime.

Woher weiß man, dass man eine Blasenentzündung hat?

Wer seinen Körper beobachtet, spürt ein verändertes Toilettenverhalten. Der Gang zur Toilette geschieht häufiger. Beim Wasserlassen brennt es und es geht nur wenig Urin ab.