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Kopfläuse

Kopfläuse: unbeliebte Krabbeltiere erkennen und loswerden

Wenn von Kopfläusen die Rede ist, wird dies von einem gewissen Ekelfaktor begleitet. Dabei sind die Mini Blutsauger eigentlich harmlos und keine Krankheitsüberträger. Die ungebetenen Gäste machen vor niemand Halt und das Auftreten ist keine Frage der Hygiene. Besonders häufig tritt ein Befall in Kindereinrichtungen auf. Haben die Läuse ihre Eier an die Haare geheftet, verschwindet die Kopflaus nicht mehr von selbst. Eine möglichst zeitnahe Behandlung wird notwendig.

Das Wichtigste zur Kopflaus

Kopfläuse sind flügellose Insekten. Sie gehören zur Ordnung der Tierläuse. Befallen die Menschenläuse ihren Wirt, wird in der Medizin von einer Pedikulose gesprochen. Eine Kopflaus misst nur zwei bis drei Millimeter und besitzt sechs Beine. Fliegen können Kopfläuse nicht.

Die Läuse sind durchsichtig bis gräuliche gefärbt. Nach einer Blutmahlzeit nehmen sie eine rotbraune Färbung an. Das Blut des Menschen ist die einzige Nahrungsquelle der Parasiten. Eine Kopflaus überlebt auf ihrem Wirt etwa drei bis vier Wochen. Bleibt während dieser Zeit ein Kopflausbefall unbehandelt, wird eine Laus bis zu 300 Eier ablegen.

Information

Tipp: Abseits vom Menschen beträgt die Lebenserwartung einer Kopflaus maximal zwei Tage.

Die Eier werden in der Nähe der Kopfhaut mithilfe einer wasserlöslichen Substanz an die Haare geheftet. Die Larven schlüpfen nach etwa einer Woche und werden nach weiteren zehn Tagen selbst geschlechtsreif.

So äußert sich ein Kopflausbefall

Wer Kopfläuse erkennen möchte, muss genau hinschauen. Meist ist es nicht die Laus, die auffällt, sondern die Nissen, die sich beim Kämmen der Haare lösen. Die meisten Eier werden hinter den Ohren, an den Schläfen oder im Nacken abgelegt.

Zunächst bleibt der Läusebefall unbemerkt. Bis das große Krabbeln beginnt, können etwa vier Wochen vergehen. Der Juckreiz ist eine Immunreaktion auf den in die Haut injizierten Speichel. Da nur etwa ein Drittel der Betroffenen diese allergische Reaktion zeigt, bleibt der Befall häufig unbemerkt.

Oft weisen die am Haaransatz haftenden Läuseeier auf einen Befall hin. Die hellen Nissen sind beim Kämmen der Haare recht gut zu erkennen und einfacher auszumachen als die Laus, da sich diese nicht bewegen.

Die eindeutigsten Anzeichen für Kopfläuse

Kopfläuse sind nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Umso wichtiger ist es, über Anzeichen Bescheid zu wissen, die keinen Zweifel an einem Befall aufkommen lassen:

  • Läuse haben in die Kopfhaut gebissen = Juckreiz auf der Kopfhaut
  • Läuse haben Eier gelegt = Nissen kleben in den Haaren
  • Läuse befinden sich noch im Ei = Nissen besitzen eine bräunliche Färbung
  • Läuse sind geschlüpft = Nissen sind weiß
  • Läuse sind in der Kindereinrichtung aufgetreten = Familie auf Läusebefall prüfen

Tipps & Maßnahmen bei Kopfläusen

Kann ein Befall mit Kopfläusen nachgewiesen werden, ist sofortiges Handeln erforderlich. Vorrang haben die Behandlung des betroffenen Kindes und die Kontrolle der übrigen Familienmitglieder. Nachdem auch die Kindereinrichtung und der Freundeskreis des Kindes informiert wurden, können Maßnahmen im eigenen Haushalt folgen.

Folgende Maßnahmen sind ratsam:

  • Kämme und Bürsten reinigen (abbürsten in heißer Seifenlauge)
  • separate Kämme und Bürsten für jedes Familienmitglied
  • Handtücher und Bettwäsche der betroffenen Person wechseln
  • Kuscheltiere, Decken, Kopfkissen in einen verschlossenen Plastikbeutel aufbewahren

Mit dem Kopfhaar in Berührung gekommene Gegenstände sollten etwa drei Tage luftdicht verschlossen aufbewahrt werden. Länger kann keine Laus überleben.

Information

Tipp: Teppiche und Polster aufwendig zu desinfizieren, ist bei einem Befall mit Kopfläusen nicht notwendig.

Die Ursachen eines Kopflausbefalls

Die Übertragung ist nur durch einen direkten Körperkontakt möglich. Dabei müssen sich die Haare der Personen direkt berühren, denn eine Kopflaus kann sich nur von Haar zu Haar hangeln und weder fliegen noch springen.

Eine Ansteckung durch kontaminierte Gegenstände ist eher selten. Infrage kämen hierbei Kopfkissen, Bürsten, Kuscheltiere oder Fahrradhelme.

Information

Tipp: Kopfläuse können nicht von Haustieren übertragen werden oder auf diese übergehen, denn es handelt sich um Menschenläuse.

Kopfläuse sind ansteckend, solange noch keine entsprechende Behandlung stattgefunden hat. Nach der Erstbehandlung überlebende Larven sind nicht akut ansteckend. Es sollte aber in jedem Fall eine Wiederholungsbehandlung durchgeführt werden.

Ein Befall mit Kopfläusen ist nicht abhängig von Länge, Farbe oder Beschaffenheit des Haares. Lediglich wer die Haare kürzer als zwei Zentimeter trägt, braucht keinen Läusebefall zu vermuten. In derart kurzen Haaren können sich die Parasiten nicht niederlassen.

Risikofaktoren: Kindergarten und Schule

Der enge Körperkontakt in Kindereinrichtungen hat einen vermehrten Befall mit Kopfläusen zur Folge. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin geht von 60 bestätigen Fällen unter 1.000 Kindern aus. Diese Statistik entstammt Sichtdiagnosen. Kinderärzte äußern Bedenken und gehen von einer viermal höheren Dunkelziffer aus.

Folgende Gegenstände können Läuse übertragen:

  • Kamm
  • Haarbürste
  • Schal
  • Kopfkissen
  • Decken
  • Kuscheltiere

In einer australischen Studie wurde nachgewiesen, dass Mützen als Überträger von Kopfläusen ausscheiden. Die Wissenschaftler konnten bei 1.000 Kindern etwa 5.000 Läuse auf der Kopfhaut finden. Auf den Mützen der Probanden befand sich nicht ein Mini-Parasit.

Behandlung von Läusen: so geht’s

Wird beim Nachwuchs ein Befall mit Kopfläusen festgestellt, besteht kein Grund zur Panik. Eine zügige Behandlung kann die Parasiten schnell beseitigen. Am gründlichsten wirkt das doppelte Vorgehen.

Ein geeignetes Mittel wird auf die Kopfhaut gegeben. Gleichzeitig werden die Haare mit einem feuchten Läusekamm behandelt. Das Auskämmen sollte mindestens über einen Zeitraum von zwei Wochen alle drei Tage erfolgen.

Mittel gegen Kopfläuse sind in Apotheken frei verkäuflich. Wer sich ein Rezept vom Kinderarzt ausstellen lässt, kann sich über ein geeignetes Präparat zum Läuse behandeln beraten lassen und erhält die Kosten für das Mittel von der Krankenkasse erstattet.

Die besten Tipps bei Läusen

Niemand sollte beim Befall mit Läusen den Kopf verlieren. Es kann jeden treffen und falsche Scham ist fehl am Platze. Um Kopfläuse schnell loszuwerden und dabei auch niemand anderes zu gefährden, sind bestimmte Maßnahmen notwendig.

  1. Befall melden (Kita und Kontaktpersonen verständigen)
  2. sofort handeln (Läusemittel besorgen und mit der Anwendung beginnen)
  3. Packungsbeilage beachten
  4. Familienmitglieder vorsorglich mitbehandeln
  5. Hygienemaßnahmen im Haushalt umsetzen (Wäsche wechseln, separate Bürsten und Kämme)
  6. ärztliches Attest für eine erfolgte Behandlung einholen
  7. Zweitbehandlung nach acht Tagen durchführen

Meldepflicht bei Läusen

Das Infektionsschutzgesetz schreibt in § 34 vor, dass ein Kopflausbefall meldepflichtig ist, wenn er in einer Gemeinschaftseinrichtung auftritt. Das Formular erhalten Eltern beim zuständigen Gesundheitsamt.

Mythen zum Lausbefall

Kopfläuse zählen zu den unbeliebtesten Krabbeltieren. Dabei haben sich eine ganze Reihe von Mythen durchgesetzt, die wenig mit der Wahrheit gemein haben.

Wer Kopfläuse hat, ist dreckig und ungepflegt.

Mangelnde Hygiene verursacht keinen Kopflausbefall. Läuse halten sich sogar bevorzugt in frisch gewaschenem Haar auf.

Kopfläuse springen von Kopf zu Kopf.

Kopfläuse springen und fliegen nicht. Sie können nur rennen und hangeln.

Kopfläuse bevorzugen lange dunkle Haare.

Die Haarfarbe ist Kopfläusen gleichgültig. Jede Haarlänge kann befallen sein. Lediglich in zwei Zentimeter kurzem Haar können sich die Läuse wie bereits erwähnt nicht einnisten.

Zusammenfassung & Fazit

Ein Kopflausbefall kann jeden treffen. Die kleinen Parasiten werden durch direkten Körperkontakt übertragen. Besonders hoch ist das Risiko in Kindereinrichtungen. Bei einem Ausbruch gilt die Meldepflicht. Kopfläuse sind mit speziellen apothekenpflichtigen Präparaten schnell zu besiegen. Vorsorglich sollte die ganze Familie einbezogen werden.

FAQ zu Kopfläusen

Kopfläuse sind unbeliebt und ihnen haftet ein gewisser Ekelfaktor an. Dabei stellen die Tiere keinerlei Gefahr dar und lassen sich mit einfachen Mitteln beseitigen. Die Anzeichen eines Befalls sollte jeder kennen, damit möglichst schnell gehandelt wird und sich die Parasiten nicht unnötig auf der Kopfhaut ausbreiten.

Was tue ich gegen Läuse?

Kopfläuse müssen mit geeigneten Mitteln bekämpft werden. Die Präparate sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Der Auftrag erfolgt direkt auf die Kopfhaut.

Wie sehen Läuse aus?

Die Kopflaus wird nicht größer als drei Millimeter und kann mit dem bloßen Auge erkannt werden. Die Läuse sind grau und besitzen sechs Beine. Haben Sie Blut gesaugt, verfärben sie sich rotbraun.

Woher kommen Läuse?

Die Übertragung von Kopfläusen erfolgt ausschließlich von Mensch zu Mensch. Folglich kann jeder von Kopfläusen betroffen sein. Voraussetzung ist ein enger Körperkontakt zu anderen Personen.

Wie werden Kopfläuse übertragen?

Kopfläuse verlassen ihren Wirt meist nicht freiwillig. Eine Übertragung ist daher nur von Mensch zu Mensch möglich. Dabei müssen sich die Haare berühren.

Was hilft gegen Läuse?

Es gibt einige geeignete Präparate zur Läusebekämpfung. Am besten geeignet sind Mittel, die mit Dimeticon ein synthetisches Öl enthalten, welches Kopfläuse erstickt. Die Kosten für diese Mittel werden von der Krankenkasse übernommen.

Wie lange muss man bei Läusen zu Hause bleiben?

Unmittelbar nach der Erstbehandlung ist die Gefahr der direkten Ansteckung gebannt und das Kind kann Kita oder Schule nach ein bis zwei Tagen wieder besuchen. Ein entsprechendes ärztliches Attest über eine erfolgte Behandlung muss der Einrichtung vorliegen. Eine Nachbehandlung nach acht bis zehn Tagen wird empfohlen.

Wie erkennt man Läuse?

Nicht immer wird der Befall mit Kopfläusen von Juckreiz begleitet. Besteht der Verdacht, ist der Kopf genau zu untersuchen und mit einem Läusekamm zu behandeln. Kratzt sich das Kind vermehrt am Kopf, liegt der Befall nahe.

Wie lange überleben Läuse?

Kopfläuse ernähren sich allein vom Blut des Menschen. Außerhalb der Kopfhaut überleben die Parasiten höchstens ein bis zwei Tage. Schon wenige Stunden nach Verlassen des Wirtes geht von den Läusen keine Ansteckungsgefahr mehr aus.

Wie schnell vermehren sich Läuse?

Die Entwicklung der Kopflaus umfasst mehrere Stadien. Die Geschlechtsreife einer Kopflaus ist innerhalb von 20 Tagen erreicht. Weibliche Läuse sind zirka einen Monat aktiv und legen dabei etwa zehn Eier täglich.

Was sind Kopfläuse?

Kopfläuse sind bis zu drei Millimeter große flügellose Insekten aus der Ordnung der Tierläuse. Sie zählen zur Familie der Menschenläuse und nutzen ausschließlich den Menschen als Wirt. Kopfläuse heften ihre Eier an die Haare des Menschen und leben von dessen Blut.

Was passiert, wenn man Kopfläuse nicht behandelt?

Kopfläuse verschwinden nicht von selbst. Bleibt die Behandlung aus, vermehren sich die Läuse ungehindert. Durch den vermehrten Juckreiz können Infektionen auf der Kopfhaut auftreten. Die Haare verfilzen und verkleben. Es kann sich eine Superinfektion entwickeln, welche mit Antibiotika behandelt werden muss.