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Schlafstörung

Schlafstörungen: Was tun, wenn die Nacht zum Tag wird?

Ein Erwachsener braucht rund sieben Stunden Schlaf pro Nacht. Viele unter uns können davon nur träumen und müssen mit weit weniger Stunden auskommen, da sie unter Schlafstörungen leiden. Fehlt es dem Körper an Schlaf, leidet die Gesundheit. Schlafstörungen können zu einem Teufelskreis werden. Schlafprobleme lassen sich bewältigen, wenn das Problem erkannt und gezielt therapiert wird. Dazu kann jeder, der mit Schlafproblemen kämpft seinen Beitrag leisten.

Grundlagen zum Thema Schlafstörungen

Der Schlaf gehört zum Leben. Schließlich verbringen wir etwa ein Drittel davon allein damit. Wenn es dunkel wird, beginnt der Mensch zu gähnen. Dafür verantwortlich ist die Freisetzung von Melatonin, des Schlafhormons.

Information

Info: Der Schlaf ist kein Ruhezustand, sondern dient dem Organismus zur Regeneration und Aufarbeitung körperlicher und seelischer Prozesse.

Diese Prozesse finden im Schlaf statt:

  • Körperliche und geistige Erholung
  • Senkung des Energieverbrauchs
  • Verarbeitung von Eindrücken
  • Entsorgung schädlicher Abbauprodukte
  • Stressbewältigung
  • Trauerarbeit

Im Schlaf tanken wir neue Energie. Etwa ein Drittel aller Bundesbürger klagen über gestörten Schlaf. Bei etwa zehn Prozent erscheinen die Schlafprobleme behandlungsbedürftig. Doch nur circa die Hälfte aller Schlafstörungen wird diagnostiziert. Die nötige Therapie erhält nur jeder fünfte Patient.

Wer gelegentlich schlecht ein- oder durchschlafen kann, leidet noch nicht unter eine Schlafstörung. Wird von diesem Krankheitsbild gesprochen, liegen komplexe Störungsbilder vor. Dabei spielen organische wie psychosomatische Faktoren eine Rolle.

Zu den behandlungsbedürftigen Schlafstörungen zählen:  

  • insomnische Störungen = zu wenig Schlaf
  • hypersomnische Störungen = zu viel Schlaf
  • parasomnische Störungen = Verhaltensauffälligkeiten im Schlaf
  • Atmungsstörungen im Schlaf
  • gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Schlafstörungen in Verbindung mit psychosomatischen Erkrankungen

Kommt es zu vermehrtem Stress oder anderen belastenden Situationen, treten häufig kurzfristige und nicht krankhafte Schlafstörungen auf. Halten Schlafprobleme dagegen mehrere Wochen an, ist eine Abklärung notwendig.

Information

Info: Schlafstörungen werden zu den häufigsten gesundheitlichen Auffälligkeiten gezählt. Etwa zehn Prozent der Weltbevölkerung ist davon betroffen.

Schlafstörungen erkennen: So äußern sie sich

Schlafstörungen können sich unterschiedlich äußern. Wer regelmäßig unter Ein- und Durchschlafstörungen leidet, hat ein medizinisches Problem. Wer mindestens vier Wochen mit Schlafbeschwerden zu kämpfen hat, leidet unter einer Insomnie. Dabei kommt nicht nur die Schlafdauer in Betracht, sondern auch die erzielte Schlafqualität.

Folgende Beschwerden können in Verbindung mit den verschiedenen Ein- und Durchschlafstörungen auftreten und helfen dabei, Schlafstörungen zu erkennen:

  • Einschlafstörungen: Betroffene liegen lange wach, ohne in den Schlaf zu finden. Dies kann oft Stunden andauern.
  • Durchschlafstörungen: Wer darunter leidet, schläft zwar ein, wacht aber häufig auf. Der Schlaf wird als oberflächlich und wie „zerhackt“ wahrgenommen.
  • Vorzeitiges Erwachen: Das Erwachen erfolgt weit vor der eigentlichen Weckzeit. Der Betroffene kann nicht mehr einschlafen.
Information

Info: Ein- und Durchschlafstörungen sind mit etwa 80 Prozent die häufigsten Schlafprobleme.

Häufige Schlafstörungen können auch von Beschwerden wie hohem Blutdruck, Herzrasen, beschleunigtem Pulsschlag oder starkem Schwitzen begleitet auftreten.

Schlafstörungen können vielfältige Folgen für die Gesundheit der Betroffenen haben. Bleiben wir unter dem Schlaflimit, wird die Produktion immunaktiver Substanzen heruntergefahren. Es kommt zu einem geschwächten Immunsystem und es steigt die Gefahr von Erkältungen und anderen Erkrankungen.

Eine krankhafte Schlafstörung (Insomnie), liegt bei folgenden Anzeichen vor:

  • Störungen des Ein- und Durchschlafens (vier Wochen und länger)
  • vor dem Einschlafen langes Wachliegen
  • Aufwachen lange vor dem eigentlichen Zeitpunkt
  • Gefühl von Schlafmangel
  • Erschöpfung
  • Konzentrationsschwäche
  • Leistungsfähigkeit herabgesetzt

Wer unter Schlafmangel leidet, gerät in einen Stresszustand, der vielfältige körperliche Auswirkungen haben kann:

  • Kopfschmerzen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Herz- Kreislaufprobleme
  • Diabetes
  • Depressionen

Die Hauptursachen von Schlafstörungen

Jede Schlafstörung besitzt einen Hintergrund, der in der Person des Betroffenen selbst zu suchen ist. Dabei sind einige primäre Ursachen von Schlafstörungen zu nennen.

Psychische Ursachen

Über die Hälfte aller Schlafstörungen besitzen einen psychosomatischen Hintergrund und sind Begleitsymptome bereits bestehender oder Vorboten sich ankündigender psychiatrischer Erkrankungen.

Dabei zeichnen sich bestimmte Muster ab:

  • Depressionen = Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, frühzeitiges Erwachen
  • Angststörungen = Einschlafstörungen
  • Demenz = Verlagerung des Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Alkoholabhängigkeit und Drogensucht = Durchschlafstörungen
Information

Info: Die primäre Insomnie bezeichnet eine schwere Form von Ein- und Durchschlafproblemen, ohne dass Rückschlüsse auf eine bestehende psychiatrische Erkrankung getroffen werden können.

Erkrankungen des Gehirns

Bei zahlreichen neurologischen Erkrankungen zählen Schlafstörungen zum Symptomkreis.

Dazu zählen:

  • Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Schlaganfall
  • Epilepsie
  • Gehirntumor

Weitere Ursachen

  • Atmungsstörungen: Etwa zwei bis fünf Prozent der Bevölkerung leiden unter nächtlichen Atmungsstörungen. Ein hoher Prozentsatz davon sind Schnarcher. Die Atemaussetzer werden auch Apnoen genannt. Während der etwa 30 Sekunden andauernden Phasen sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut. Die Betroffenen schrecken aus dem Schlaf und können nur schlecht wieder einschlafen.
  • Alkohol: Wer viel trinkt, schläft meist schnell ein. Doch der Alkohol belastet den Organismus und die Betroffenen werden schnell wieder wach. Die REM-Phase wird unterdrückt und der Körper durch die Veränderung des Schlafprofils belastet.
  • Arzneimittel: Die Einnahme einiger Medikamente kann Schlafprobleme mit sich bringen. Dabei handelt es sich um Schmerz- und Grippemittel, die Koffein enthalten oder um Asthmamittel mit dem verwandten Stoff Theophyllin. Auch Schlafmittel können kontraproduktiv wirken und nach ihrer Absetzung die Beschwerden verschlimmern.
  • Gifte: Schlafstörungen können auf vorhandene Wohn- und Umweltgifte hinweisen oder auf elektromagnetische Felder schließen lassen.
  • Lärm: Während wir schlafen, ist der Gehörsinn hellwach. Ab einer Lärmentwicklung von 50 Dezibel nimmt die Schlafqualität deutlich ab. Zum Vergleich: In einer ruhigen Wohngegend liegt der Wert bei Nacht etwa bei 30. Straßenlärm entspricht 80 Dezibel.

Der Gang zum Arzt bei Schlafstörungen

Treten die Schlafprobleme mehrere Wochen in Folge auf, ist die Ursachenfindung nötig. Maßnahmen zur Selbsthilfe allein genügen nicht, die Diagnose für das vorliegende Problem kann nur von einem Arzt gefunden werden.

Wichtiger Hinweis

Wichtig: Werden die Schlafstörungen von Depressionen, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit oder Gewichtsverlust begleitet, ist in jedem Fall ein Arztbesuch nötig.

Der Arzt wird im Patientengespräch ergründen, welche Probleme vorliegen und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen können. Der Patient kann die Diagnose unterstützen, indem er ein Schlaftagebuch führt.

In einem Schlaftagebuch werden folgende Gegebenheiten erfasst:

  • Schlafenszeit
  • Aufwachzeit
  • Mahlzeiten am Abend
  • Tätigkeiten während des Tages
  • Beeinträchtigungen des Schlafes
  • Befinden am nächsten Tag

Bei unklaren Diagnosen kann eine Untersuchung im Schlaflabor angeordnet werden. Im Schlaflabor werden elektrische Ströme gemessen und die verschiedenen Schlaf-Phasen erfasst.

Therapie und Behandlung von Schlafstörungen

Anhaltende Schlafstörungen sollten behandelt werden. Hierfür gibt es verschiedene Ansätze. Maßnahmen zur Selbsthilfe stehen dabei der Diagnose durch einen Arzt zur Seite.

Die besten Tipps gegen Schlafstörungen

Den Schlaf fördern können alle Maßnahmen, die eine seelische Entspannung fördern können. Ein Schlaftagebuch sollte ein bis zwei Wochen geführt und anschließend ausgewertet werden.

  • Kognitive Verhaltenstherapie: Diese Form der Psychotherapie kann bei einer dauerhaften Insomnie helfen. Die KVT ist recht komplex und umfasst neben Entspannungstechniken auch Hinweise auf Einschlafhilfen und bestimmte schlaffördernde Denkmuster.
  • Entspannungsverfahren: Mit einer Reihe weiterer Verfahren lassen sich Schlafstörungen behandeln. Dies sollte in Absprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker entschieden werden. Mögliche Optionen sind Yoga, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Akupunktur, Massage, Lichttherapie oder Mediation.
  • Medikamente: Der Arzt kann bestimmte Medikamente verschreiben. Beruhigungsmittel können bei Insomnie helfen, aber auch schnell zur Abhängigkeit führen. Schlafmittel sollten nicht über einen längeren Zeitraum und nicht ohne Absprache mit einem Arzt eingenommen werden.

Hausmittel bei Schlafstörungen

Die Hausapotheke kennt zahlreiche Mittel, die ebenfalls eine beruhigende Wirkung besitzen, dabei natürlich wirken und nicht abhängig machen.

  • Baldrian: Baldrian beruhigt, betäubt aber nicht. Ein Tee aus Baldrianwurzeln kann auch bei chronischen Schlafstörungen helfen.
  • Hopfen: Die Hopfenzapfen können als Tee aufgebrüht werden oder in ein Baumwollkissen gegeben werden.
  • Lavendel: Ein Tee aus Lavendelblüten kann ebenfalls beim Einschlafen helfen. Lavendelöl kann direkt aufs Kopfkissen geträufelt werden. Auch als Badezusatz hat sich die Wirkung der Pflanze bewährt.
  • Melisse: Ein Tee aus Melissenblättern kann mehrmals täglich getrunken werden.
  • Johanniskraut: Kommen Depression und Schlafstörung zusammen, ist Johanniskraut die erste Wahl. Es sind zahlreiche Fertigpräparate erhältlich.
  • Milch mit Honig: Das bewährte Hausmittel wird direkt vor dem Schlafengehen getrunken. In eine Tasse warme Milch wird ein Teelöffel Honig gerührt. Die Milch wird möglichst warm und in kleinen Schlucken getrunken.

Tipps für einen gesunden Schlaf

  1. Leichte Kost am Abend
  2. Stress am Abend vermeiden
  3. Angenehme Schlafumgebung schaffen
  4. Nur bei Müdigkeit schlafen gehen
  5. Eigenen Schlafrhythmus entwickeln

Zusammenfassung & Fazit

Schlafstörungen sind ein leidiges Problem mit zahlreichen Ursachen. Gerät der Körper aus der Ruhe, sind kurzfristige Schlafprobleme keine Seltenheit. Behandlungsbedürftig werden Schlafstörungen, wenn sie drei bis vier Wochen anhalten. Der Arzt wird den Patienten befragen. Weiterführende Untersuchungen können in einem Schlaflabor veranlasst werden. Mit Maßnahmen zur Selbsthilfe und bewährten Hausmitteln lassen sich leichte Schlafprobleme in den Griff bekommen.

FAQ zu Schlafstörungen

Schlafstörungen müssen nicht hingenommen werden. Wer sich mit den Ursachen des Problems befasst, wird nach Lösungen suchen können.

Was kann man gegen Schlafprobleme tun?

Die beste Therapie lautet Stressfaktoren auszuschalten. Erst wenn der Körper zur Ruhe kommt, findet er zurück in einen normalen Schlafrhythmus. Entspannungsübungen, die Schaffung einer angenehmen Schlafumgebung oder regelmäßige Schlafenszeiten können gegen Schlafprobleme helfen.

Welche Krankheiten verursachen Schlafstörungen?

Schlafstörungen können von einigen neurologischen Erkrankungen verursacht werden. Schlafstörungen in Verbindung mit einer erhöhten Müdigkeit bei Tage lösen Parkinson, Multiple Sklerose, Schlaganfälle oder Gehirntumore aus.

Wie äußert sich eine Schlafstörung?

Schlafstörungen äußern sich durch Probleme beim ein- oder durchschlafen. Ebenso ist eine vermehrte Müdigkeit bei Tage hinweisend. Beide Symptome können auch gleichzeitig auftreten.

Was sind Schlafstörungen?

Schlafstörungen gehen einher mit einer gestörten Schlafdauer und/oder Schlafstruktur. Einer Behandlung bedürfen Schlafprobleme, wenn sie von weiteren Symptomen begleitet werden und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit darunter leidet.

Woher kommen Schlafstörungen?

Meist sind äußere Störfaktoren dafür verantwortlich. Stress, Lärm, Alkohol oder Medikamente zählen dazu. Oftmals sind auch psychische oder neurologische Erkrankungen dafür verantwortlich.

Schlafstörungen, wann zum Arzt?

Kurzfristige Schlafstörungen müssen nicht behandelt werden. Wer länger als vier Wochen unter Schlafproblemen leidet, sollte einen Arzt hinzuziehen. Nur durch eine ärztliche Behandlung kann die Ursache definiert und eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden.