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Reizdarm erkennen

Reizdarm erkennen: Symptome beim Reizdarm-Syndrom

Ein Reizdarm kann sich mit verschiedenen Symptomen zeigen, wie Bauchschmerzen, Blähgefühl oder Durchfall. Ob es sich nur um eine Reaktion auf das letzte Essen handelt oder um einen Reizdarm (RDS), lässt sich anhand der Regelmäßigkeit der Symptome erkennen.

Reizdarm: Definition und Erklärung

Das Reizdarm-Syndrom wird den Magen-Darm-Erkrankungen zugeordnet und beschreit eine funktionelle Störung des Verdauungstraktes. Als Auslöser wird eine fehlerhafte Kommunikation zwischen der Darmmuskulatur und dem vegetativen Nervensystem angesehen.

Die Krankheit ist nicht organisch und nicht vererbbar. Leiden enge Familienmitglieder unter einem Reizdarm, kann jedoch das Risiko erhöht sein, selbst empfindlich zu reagieren.

Der Darm ist abhängig von einer gesunden Darmflora. Ein Risikofaktor für die Entstehung eines Reizdarms ist die Einnahme von Antibiotika. Die hier enthaltenen Wirkstoffe greifen die gesunde Darmflora an und bringen diese durcheinander. Dieser Effekt entsteht auch bei einem Magen-Darm-Infekt. Ist der Körper nicht in der Lage, die Darmflora wieder zu korrigieren, kann ein Reizdarm entstehen. Es wird von einer Dysbiose gesprochen. Weitere Risikofaktoren und Ursachen sind:

  • Motilitätsstörungen: Die Darmperistaltik ist gestört. Die Informationen des Nervensystems an die Darmmuskulatur sind fehlerhaft.
  • Löcher in der Darmschleimhaut: Durch Infektionen oder Medikamente kann die Darmschleimhaut geschädigt werden. Es bilden sich Löcher, die Giftstoffe und Krankheitserreger durchlassen.
  • Stress: Psychische Belastungen wirken sich auf das Nervensystem aus. Dies kann zu Veränderungen im Magen-Darm-Bereich führen und dauerhaft einen Reizdarm unterstützen.

Reizdarm Symptome: so lässt sich der Reizdarm erkennen

Ein Reizdarm kann verschiedene Symptome mitbringen. Dazu gehören:

  • Blähungen
  • Völlegefühl
  • Durchfall
  • Verstopfungen
  • Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe
  • veränderter Stuhlgang

Die genannten Symptome treten auch bei anderen Magen-Darm-Erkrankungen auf. Von einem Reizdarm wird gesprochen, wenn Betroffene mehr als drei Monate unter den Symptomen leiden und die häufig auftretenden Anzeichen einen Einfluss auf die Lebensqualität nehmen.

Wichtiger Hinweis

Wichtig: Psyche und Physis spielen oft gemeinsam eine Rolle beim Reizdarmsyndrom. Daher sollte geschaut werden, wann die Symptome auftreten.

Die einzelnen Typen beim RDS

Es gibt verschiedene Typen beim Reizdarmsymptom. Sie weisen unterschiedliche Symptome auf:

Die Diarrhö dominant

Es handelt sich um den Reizdarmsyndrom Typ I, bei dem vor allem starke Durchfälle auftreten. Diese kündigen sich oft nicht an, sondern entstehen plötzlich. Der Stuhl ist weich oder kann eine flüssige Konsistenz annehmen.

Die Obstipation dominant

Das Reizdarmsyndrom Typ 2 bringt Verstopfungen mit sich. Stuhlgang tritt nicht jeden Tag auf. Der Stuhl selbst ist hart und kann Schmerzen verursachen.

Diarrhö und Obstipation wechselnd

Der Reizdarmsyndrom Typ 3 bringt im Wechsel Durchfälle und Verstopfungen mit sich.

Der Meteorismus

Hierbei handelt es sich um Typ 4. Betroffene leiden unter starken Bauchschmerzen und einen Blähgefühl. 

Reizdarm oder doch etwas anderes?

Die genannten Symptome sind sehr unspezifisch und können nicht nur auf einen Reizdarm, sondern auch auf andere Erkrankungen hinweisen. So deuten sie auf einen klassischen Infekt des Magen-Darm-Traktes hin oder sind vielleicht Teil einer entzündlichen Darmerkrankung.

Ebenfalls auffällig ist, dass die Symptome für Nahrungsunverträglichkeiten sprechen können. Über spezielle Tests kann der Arzt dies ausschließen.

Information

Hinweis: Bei Frauen ist es möglich, dass die Reaktionen des Darms mit den Eierstöcken in Zusammenhang stehen. Ein Besuch beim Gynäkologen kann dies ausschließen.

Behandlung: so wird die Reizdarm-Diagnose gestellt

Die Diagnose zum Reizdarmsyndrom basiert auf dem Ausschluss anderer möglicher Erkrankungen. Der Arzt wird im ersten Schritt eine Anamnese durchführen und Fragen rund um die persönlichen Essgewohnheiten, zu den Beschwerden und zu den aktuellen Lebensumständen stellen.

Die körperliche Untersuchung hilft dem Arzt, weitere Ursachen auszuschließen. Er prüft nach, wie stark ausgeprägt die Darmtätigkeiten sind und ob es Schmerzen im Bereich von Bauch und Rücken gibt. Hier lassen sich mögliche Verdickungen ertasten, die im Darm vorliegen können.

Über einen Ultraschall prüft der Arzt, ob die Organe rund um den Darm unauffällig sind. Anschließend wird er einige Laboruntersuchungen anordnen. Prüfungen von Stuhl, Urin und Blut gehören zur Diagnosestellung. Der Urin wird auf Anzeichen für eine Entzündung untersucht. Auch im Blut kann nach Entzündungswerten geschaut werden.

Der Stuhltest zeigt, ob der Betroffene eine stabile Darmflora hat oder möglicherweise die Immunabwehr gestört ist. Hinweise zu Blut im Stuhl sind ein Grund, weitere Untersuchungen zu veranlassen.

Wichtiger Hinweis

Wichtig: Eine große Hilfe ist der Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Bei diesem werden Unverträglichkeiten in Bezug auf Laktose, Fruktose und Sorbit ausgeschlossen.

Letzte Erkenntnisse bringt schließlich eine Darmspiegelung.

Hat der Arzt die Diagnose „Reizdarm“ gestellt, wird er einen individuell auf den Patienten abgestimmten Behandlungsplan erstellen. Reizdarm behandeln ist eine Kombination aus pflanzlicher Unterstützung, Stressabbau und Ernährungsumstellung sowie Medikamenten.

Zum Einsatz kommen beispielsweise Hausmittel, wie geriebener Apfel und Karotten oder Flohsamen. Pflanzliche Produkte, wie Kümmel, Fenchel und Anis, lindern Bauchschmerzen und Blähungen.

Bei einem sehr stark ausgeprägten Syndrom kann es helfen, die Darmflora mit Probiotika wieder aufzubauen und in Akutfällen mit verschreibungspflichtigen Präparaten, wie Antidiarrhoika oder Laxantinen zu arbeiten.

Die besten Tipps für einen Reizdarm

  1. Wärme lindert Druck auf den Bauch und beruhigt den Darm
  2. Spaziergänge unterstützen die natürliche Verdauung und reduzieren Krämpfe
  3. Beim Yoga wird der Bauch sanft gedehnt und beruhigt
  4. Schwimmen entlastet den Körper und hilft bei Schmerzen
  5. Flüssigkeit hilft bei einer reizdarmbedingten Verstopfung

    Zusammenfassung & Fazit

    Die Symptome eines Reizdarms sind vielseitig und betreffen vor allem den Magen-Darm-Trakt. Neben Durchfall gehören dazu auch Verstopfungen, Bauchschmerzen und Blähungen. Wer seinen Körper beobachtet und feststellt, dass die Symptome über mehrere Wochen anhalten, kann eine Diagnose über den Arzt stellen lassen.

    FAQ zum Reizdarm erkennen

    Die Zusammenfassung der wichtigsten Fragen und Antworten hilft dabei, einen Reizdarm zu erkennen.

    Wie merkt man, ob man einen Reizdarm hat?

    Bei einem Reizdarm handelt es sich um immer wiederkehrende Probleme mit dem Verdauungstrakt. Treten immer wieder Schmerzen, Durchfall oder Verstopfungen auf, ist dies ein Hinweis auf das RDS.

    Welche Symptome hat man bei einem Reizdarm?

    Die häufigsten Symptome bei Reizdarm sind Völlegefühl, Blähbauch, Durchfall oder auch Verstopfungen. Dazu können Rückenschmerzen und Übelkeit kommen.

    Wie erkenne ich ein Reizdarmsyndrom?

    Eine Diagnose stellt der behandelnde Arzt. Im Rahmen einer Anamnese wird er das Beschwerdebild, die Essgewohnheiten und die Lebensumstände betrachten. Eine Kontrolle des Stuhls ist ebenfalls hilfreich.

    Was kann man gegen einen Reizdarm tun?

    Die Behandlung ist abhängig von den Symptomen. Hilfreich sind natürliche Unterstützungen, wie Flohsamen, geriebener Apfel und eine Ernährungsumstellung. Die Behandlung mit Probiotika kann ebenfalls Linderung schaffen.