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Nagelpilz erkennen: Schleichende Veränderung der Nägel

Wer bereits einen fortgeschrittenen Befall mit Nagelpilz hat, erkennt diesen auf den ersten Blick. Meist hat man von Nagelpilz ein ganz bestimmtes Bild im Kopf. Anfangs sind die Veränderungen durch die Pilzinfektion aber eher schleichend. Um dennoch vor dem Endstadium herauszufinden, ob ein Nagelpilz vorliegt oder nicht, gehen wir nachfolgend genauer auf die verschiedenen Symptome und äußerlichen Veränderungen ein.

Nagelpilz – Erklärung und Definition

Beim Nagelpilz kann der Name wortwörtlich genommen werden, denn es handelt sich um eine Pilzinfektion am Nagel. Verschiedene Pilzerreger können für den Nagelpilz verantwortlich sein. Meistens sind die Fußnägel betroffen, wobei Nagelpilz grundlegend auch an den Fingern auftreten könnte.

Ursachen: So entsteht Nagelpilz

Ein Pilzerreger muss für einen Nagelpilz-Befall den entsprechenden Nagel erreichen. Wenn jemand beispielsweise barfuß im Schwimmbad unterwegs ist und dort jemand mit Nagelpilz ebenso, dann kann es zu einer Infektion kommen.

Begünstigt wird die Infektion durch verschiedene Risikofaktoren. Diese erhöhen das Risiko, dass die Erreger überhaupt eindringen, beschleunigen aber auch das Wachstum des Nagelpilzes.

Als häufigste Risikofaktoren gelten vor allem mangelnde Hygiene und ein feuchtes Milieu. Das geschieht schon durch zu wenig atmungsaktive Schuhe oder Socken aus Kunststoff. All das kann zu schwitzigen Füßen führen und damit Nagelpilz deutlich begünstigen.

Nagelpilz erkennen: Diese Symptome deuten auf Nagelpilz

Nagelpilz kann sowohl an den Finger- als auch an den Fußnägeln auftreten. Die Fußnägel sind jedoch viermal so oft betroffen wie Fingernägel. Bei den Füßen selbst ist es oftmals der große Zeh, aber auch hier kann die Infektion generell überall auftreten oder sich ausbreiten.

Beim Nagelpilz kommt es anfangs zu optischen Veränderungen. Diese Veränderungen sind ein wenig davon abhängig, um welchen Erreger es sich handelt. Insgesamt können die folgenden Anzeichen und Symptome auf Nagelpilz deuten.

  • Stumpfe Nagelplatte
  • Glanzlose Nagelplatte
  • Verfärbung der Nagelplatte (Weiß, Gelb oder Braun)
  • Verdickung des Nagels
  • Druckempfindlicher Nagel
  • Schmerzen beim Gehen oder in Schuhen
  • Entzündung am Nagelbett
Wichtiger Hinweis

Wichtig: Beim Vorliegen der genannten Probleme sollte ein Arzt konsultiert werden. Dieser kann eine sichere Diagnose stellen.

Zu Beginn sind meist optisch harmlose Symptome sichtbar. Der Nagel wird stumpf und glanzlos. Das fällt in der Regel kaum auf, wenn man nicht bewusst darauf achtet. Erst, wenn es zu farblichen Veränderungen kommt, fällt der Befall schneller auf.

Die Farben variieren zwischen weißen, gelben und braunen Tönen. Spätestens hier sollte eine Behandlung des Nagelpilzes erfolgen, da sonst deutlich stärkere Folgen auftreten können.

Nach der Verfärbung kommt es meistens zu einer Verdickung des Nagels. Dadurch wird der Nagel druckempfindlich und Schmerzen können auftreten. Wenn der Nagelpilz weiter fortschreitet, kann sich das Nagelbett entzünden oder der gesamte Nagel wird brüchig, splittet oder hebt sich komplett vom Nagelbett ab. Dies gilt als Endstadium von Nagelpilz.

Verwechslungsgefahr zu anderen Erkrankungen

Probleme an den Füßen können vielfältige Ursachen haben. Nicht immer ist ein Nagelpilz dafür verantwortlich. Eine Entzündung am Nagelbett muss nicht gleichzeitig ein Nagelpilz sein, kann aber die Folge eines Nagelpilzes sein. Umgekehrt führt beispielsweise Fußpilz oft zu Nagelpilz – und umgekehrt. Dennoch sind die Symptome verschieden.

Auch sind Verfärbungen am Zeh nicht immer auf einen Nagelpilz zurückzuführen. Andere Erkrankungen oder Ursachen kommen hierfür ebenfalls infrage. Bei starken Rauchern kann es beispielsweise an den Füßen und Zehen zu einer gelblichen Verfärbung kommen.

Das Gleiche gilt auch für Patienten, die mit einer Chemotherapie behandelt werden. Auch hier könnten sich die Nägel verfärben. Blaue Verfärbungen sind dagegen kein Symptom von Fußpilz, sondern deuten eher auf Probleme im Herz-Kreislauf-Systems hin. Ist die Verfärbung gelblich oder grau-grün, dann könnte das unter anderem auch an chronischen Erkrankungen der Atemwege liegen.

So erfolgt die Diagnose von Nagelpilz

Bereits durch die optischen Veränderungen des Nagels lässt sich relativ sicher feststellen, dass Nagelpilz vorliegt. Für eine gesicherte Diagnose und in schweren Fällen sollte aber auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Dieser kann unter Umständen Laboruntersuchungen vornehmen und den genauen Erreger bestimmen. Dadurch lässt sich die Behandlung besser anpassen, wenn es sich um einen schwierigen Verlauf handelt oder spezielle Verfahren zur Behandlung (beispielsweise Tabletten oder Laser) nötig sind.

Krankheitsverlauf: So entwickeln sich Symptome mit und ohne Behandlung

Am häufigsten ist der Fadenpilz Trichophyton rubrum für den Nagelpilz zuständig, der anfangs einen glanzlosen und stumpfen Nagel produziert. Danach kommt es zu weißen, gelben oder braunen Verfärbungen und erst in späteren Phasen zu eventuellen Schmerzen oder brüchigen Nägeln.

Beim Leukonychia trichophytica, einer weiteren Fadenpilz-Variante, entstehen dagegen weiße Flecken auf dem Nagel, sodass sich dieser Pilz einfach bestimmen lässt.

Wichtiger Hinweis

Ganz wichtig: Wenn bereits ein Nagelpilz-Befall besteht, muss auf den sogenannten Fahrstuhleffekt geachtet werden. Dieser Effekt beschreibt, dass sich Erreger von einem Teil des Körpers auf einen anderen Teil des Körpers ausbreitet. Das könnte beim Nagelpilz beispielsweise passieren, wenn jemand erst die Unterwäsche und danach die Socken anzieht. Dadurch werden die Erreger von unten möglicherweise nach oben transportiert.

Symptomverlauf beim Fadenpilz Trichophyton rubrum

In den meisten Fällen ist es der Fadenpilz Trichophyton rubrum, der für den Nagelpilz verantwortlich ist. Bezeichnet wird die Form als PSO, was für proximale subunguale Onychomykose steht. Der Trichophyton rubrum dringt meistens am freien Ende des Nagels ein. Nagelpilz breitet sich demnach vom Rand nach unten hin aus. Der Verlauf der Symptome ist immer etwas individuell, aber grundlegend lässt es sich wie folgt beschreiben:

1. Phase: Ist der Nagelbefall noch sehr frisch, wirkt ein Nagel rein optisch erst mal nur glanzloser und etwas stumpf. Meistens wird Nagelpilz in dieser Phase noch nicht erkannt.

3. Phase: Bei fehlender Behandlung des Nagelpilzes würde die Nagelplatte nun langsam verhornen. Das bedeutet, dass sich der Nagel verdickt und langsam vom Nagelbett ablöst. In dieser Phase könnten Schmerzen entstehen, da die dickere Nagelplatte auf das Nagelbett drückt, welches recht empfindlich ist. Wer die optische Veränderung noch nicht bemerkt hat, könnte nun beispielsweise beim Gehen oder Tragen von engen Schuhen leichte Schmerzen bemerken.

4. Phase: Sollte noch immer keine Behandlung erfolgen, werden die befallenen Nägel durch den Nagelpilz irgendwann rissig. Anschließend brüchig und irgendwann entsteht ein krümeliges Gefühl.

Wenn keine Behandlung des Nagelpilzes erfolgt, kann auch eine Entzündung auftreten. In diesem Fall siedeln sich im geschädigten Gewebe Bakterien an und es kommt zu einer Nagelbettentzündung. Auch hier sind verstärkt Schmerzen die Symptome.

Symptomverlauf bei seltenen Pilzerregern

Ein weiterer Fadenpilz ist der Leukonychia trichophytica, der die Nagelmykose ebenfalls auslösen kann. Dieser Pilz dringt bei der WSO (weiße superfizielle Onychomykose) direkt in die Oberfläche des Nagels ein. Dadurch entstehen charakteristische weiße Flecken.

Ebenfalls eher selten ist auch der Hefepilz Candida albicans, der für die Candida-Paronychie (ausgesprochen Onychia et Paronychia candidosa) verantwortlich ist. Dieser Pilz tritt oft an den Fingernägeln auf, wenn die Personen oft in feuchtwarmer Umgebung arbeiten oder die Hände nicht gut genug abtrocknen. Bei einer Infektion mit einem Hefepilz kann der Nagelwall anschwellen und sich röten. Erst später verfärbt sich die Nagelplatte, wobei die Verfärbung sogar grünlich werden kann.

Die Endonyx-Onychomykose ist auch sehr selten und wird von den Trichophyton-Fadenpilzen ausgelöst. Hierbei wird die Nagelplatte glanzlos und weiß und splittert in lamellenform. Der Unterschied zu anderen Varianten ist die Tatsache, dass keine Verdickung oder Ablösung der Nagelplatte erfolgt und das Nagelbett zudem intakt bleibt.

Behandlung und Vorbeugung: Die besten Therapiemöglichkeiten

Zum Behandeln von Nagelpilz gibt es verschiedene Therapie-Möglichkeiten, die abhängig des Stadiums gewählt werden. Bei einem sehr leichten Befall oder direkt zu Beginn kann der Pilz mit unserem WeFix Anti Nagelpilz behandelt werden. Sollte das nicht (mehr) ausreichend sein, werden häufig Cremes und Salben genutzt.

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Vom Arzt können je nach Erreger Tabletten verschrieben werden, die ebenfalls zur Behandlung von Nagelpilz infrage kommen könnten. Sollte all das nicht zum gewünschten Erfolg führen, werden für einige Infektionen auch Laser oder Operationen verwendet.

Die 5 wichtigsten Tipps, um Nagelpilz zu erkennen

Zwar gibt es gewisse Symptome und Anzeichen, die auf Nagelpilz hinweisen, aber eine gesicherte Diagnose kann nur von einem Arzt gestellt werden.

  1. Die deutlichste Veränderung des Nagels ist eine gelbliche oder weißliche Verfärbung.
  2. Juckreiz oder Bläschen gehören nicht zu den Symptomen von Nagelpilz.
  3. Erst in späteren Stadien von Nagelpilz kommt es zu Schmerzen.
  4. Noch ehe es zu Verfärbungen kommt, werden Nägel glanzlos und stumpf.
  5. Auch verdickte Nägel gehören zu den Anzeichen von Nagelpilz.

Zusammenfassung & Fazit

Nagelpilz hat viele Gesichter, sodass es nicht immer einfach ist, sofort Sicherheit zu haben. Bei einem ersten Verdacht sollte ein Arzt konsultiert werden, damit eine sichere Diagnose gestellt und die ideale Behandlung eingeleitet werden kann. Erste Anzeichen von Nagelpilz sind glanzlose und stumpfe Nägel. Das allein reicht aber meist nicht aus, die Infektion zu erkennen. Meistens fällt der Nagelpilz erst auf, wenn es zu gelblichen, weißen oder bräunlichen Verfärbungen am Nagel kommt oder sogar Schmerzen beim Gehen auftreten. Erst in einem späteren Stadium werden die Nägel dicker oder brüchig.

FAQ zum Thema Nagelpilz

Falls wir noch nicht alle Fragen beantworten konnten, haben wir nachfolgend noch eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Fragen zum Thema Nagelpilz.

Ist Nagelpilz ansteckend?

Ja, Nagelpilz ist ansteckend und wird von Mensch zu Mensch übertragen. Durch mikroskopisch kleine Pilzsporen gelangt der Erreger auf die Haut und kann dort sehr lange überdauern sowie auch weiter verbreitet werden. Auch von Gegenständen auf Menschen werden Erreger verteilt.

Wie bekommt man einen Nagelpilz?

Wenn der Pilzerreger zum Menschen gelangt, kann es zu einer Infektion kommen. Begünstigt wird dies unter anderem durch ein schwaches Immunsystem oder ein feucht-warmes Klima an den Füßen.

Wie erkenne ich, ob ich Nagelpilz habe?

Anfangs sorgt Nagelpilz für stumpfe und glanzlose Nägel, sodass rein optisch noch nicht viele Veränderungen sichtbar sind. Kommt es zu Verfärbungen an den Nägeln, ist es recht offensichtlich. Wichtig ist, dass auch andere Ursachen für Verfärbungen verantwortlich sein können, sodass ein Arztbesuch zur Sicherung der Diagnose ratsam ist.

Welche Symptome bei Nagelpilz?

Die ersten Symptome bei Nagelpilz sind überhaupt nicht spürbar. Erst werden Nägel stumpf und glanzlos, danach können sie sich verfärben. Treten in der dritten Phase Schmerzen auf, bemerken die meisten Menschen spätestens den Nagelpilz.

Wie sieht Nagelpilz am Anfang aus?

Zu Beginn sind Nägel mit einer Nagelpilz-Infektion nur etwas glanzlos und stumpf. Oft fällt der Nagelpilz in diesem Stadium noch nicht auf, sondern erst, wenn es auch zu gelblichen, braunen oder weißen Verfärbungen kommt.