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Juckende Kopfhaut

Juckende Kopfhaut: Jeder Fünfte leidet daran

Juckende Kopfhaut kann viele Ursachen haben. Nur selten steckt eine ernst zunehmende Krankheit dahinter. Häufig sind eine empfindliche und trockene Kopfhaut die Auslöser für den Juckreiz. In diesen Fällen ist die Hautbarriere aus dem Gleichgewicht und die Haut kann ihre Schutzfunktion nicht mehr aufrechterhalten. Die Folge sind starker Juckreiz, der für die Betroffenen sehr unangenehm werden kann. Je eher der Grund für die juckende Kopfhaut erkannt wird, desto schneller kann man die Ursache auch behandeln und die Symptome lindern.

Juckende Kopfhaut - Definition und Bedeutung

Juckende Kopfhaut ist weit verbreitet. Rund jeder Fünfte leidet daran. Die Kopfhaut ist sehr empfindlich und reagiert schnell auf äußere Reize, wie starke Hitze oder aggressive Shampoos. Es handelt sich hierbei um eine Hautirritation. Kommt es zu juckender Kopfhaut, äußert sich dies in einem starken Juckgefühl auf der Kopfhaut. Je nach Auslöser können weitere Symptome, wie Nässe und Rötungen hinzukommen. Das Kratzen lindert die Symptome nur kurzzeitig und kann die Kopfhaut noch zusätzlich reizen, da die Schutzbarriere der Haut geschädigt wird. Es kommt zu kleinen Verletzungen auf der Kopfhaut, die zu weiteren Entzündungen führen können. Es gibt verschiedene Symptome, die bei juckender Kopfhaut auftreten können. Nicht alle Symptome müssen dabei auf jeden zutreffen. 

Symptome:

  • starker Juckreiz
  • Kribbeln
  • Brennen
  • Spannungsgefühl
  • Rötungen
  • Entzündungen
  • Schuppen
  • Trockenheit
  • Haarausfall

Ursachen für juckende Kopfhaut

Die Ursachen für juckende Kopfhaut können sehr vielfältig sein. Für die richtige Diagnose sollte stets ein Arzt aufgesucht werden, um die Symptome und Ursachen optimal therapieren zu können. 

  • Trockenheit: Trockenheit ist einer der häufigsten Ursachen für eine juckende Kopfhaut. Wenn die Hautbarriere gestört ist, produziert die Kopfhaut nicht mehr ausreichend Fett und es kommt zu einer verminderten Talgproduktion. Dadurch verliert die Kopfhaut an Feuchtigkeit. Trockene Kopfhaut ist die Folge. Auslöser sind in der Regel aggressive Tenside, starke Hitze oder trockene Umgebungsluft. Wird die trockene Kopfhaut nicht behandelt, kann dies langfristig zu Ekzemen führen. 
  • Falsche Temperaturen: Die Kopfhaut reagiert sehr sensibel auf äußere Temperaturen. Langes und heißes Duschen oder die regelmäßige Nutzung von Glätteisen und Co. können die Kopfhaut schnell reizen. Die Hitze entzieht der Kopfhaut das Fett, sodass diese austrocknet. Doch auch eine geringe Luftfeuchtigkeit kann zu trockener und juckender Kopfhaut führen. Besonders in den Wintermonaten leiden viele Menschen an trockener Kopfhaut. Die kalte Winterluft gepaart mit Heizungsluft entzieht der Kopfhaut die Feuchtigkeit und Spannungsgefühle treten auf. 
  • Schuppen: Die Haut erneuert sich stetig. Ist dieser Vorgang jedoch stark beschleunigt, kann dies zu Schuppenbildung führen. Schuppen können in zwei Arten unterschieden werden: trockene und feuchte Schuppen. Schuppen äußern sich in weißen Flöckchen, die entweder auf der Kopfhaut liegen oder herunterfallen. Trockene Schuppen sind auf eine trockene Kopfhaut zurückzuführen. Sie sind eher klein und rieseln gerne auf die Kleidung. Feuchte Hautschuppen können sehr viel größer ausfallen. Auch fallen diese häufig nicht herunter, sondern kleben regelrecht an der Kopfhaut. In diesem Fall handelt es sich um stark fettige Kopfhaut. 
  • Stress: Juckreiz wird über bestimmte Nerven an das Gehirn weitergeleitet. Dabei reagieren die Nerven auf bestimmte Reize, sowie auf Stresshormone. Daher kann die Psyche ebenfalls die Ursache für Juckreiz auf der Kopfhaut darstellen. Wenn der Körper nicht abschalten kann und ständig unter Strom steht, kann dies zu Juckreiz führen. Durch das Kratzen wird der Körper anschließend in einen Entspannungszustand versetzt. Auch Menschen mit Depressionen leiden häufig unter Juckreiz.  
  • Falsche Haarpflege: Die falsche Haarpflege ist eine häufige Ursache für juckende Kopfhaut. Da die Kopfhaut sehr sensibel ist, benötigt sie viel Pflege. Permanentes Waschen und Stylen kann die Kopfhaut austrocknen, da ihr die natürlichen Fette entzogen werden. Eine Pflege mit viel Feuchtigkeit und natürlichen Fetten wie Urea kann die Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht bringen. Allerdings kann auch zu viel Pflege zu juckender Kopfhaut führen. Wird die Kopfhaut überlegt, wird sie in ihrer Funktion gestört. Normalerweise reguliert sich die Talgproduktion von selbst. Wird die Kopfhaut jedoch zu viel gepflegt, stellt die Haut ihre Eigenproduktion ein und die Schutzbarriere wird gemindert. 
  • Allergien: Reagiert die Kopfhaut mit Juckreiz kann auch eine allergische Reaktion dahinterstecken. Hier reagiert die Kopfhaut allergisch auf bestimmte Inhaltsstoffe der verwendeten Pflegeprodukte. Die Reaktion kann selbst dann auftreten, wenn die Produkte zuvor schon lange verwendet wurden. Um herauszufinden, welcher Inhaltsstoff der Auslöser ist, sollte ein Allergietest beim Arzt gemacht werden. Nach Möglichkeit sollte stets ein mildes Shampoo verwendet werden, das nur wenige reizende Stoffe enthält.
  • Läuse: Der Befall von Parasiten, wie beispielsweise Läusen können zu starkem Juckreiz auf der Kopfhaut führen. Zwar ist ein Lausbefall sehr unangenehm, hat aber keine ernsthaften Folgen. Läuse nisten sich in den Haaren ein und legen dort ihre Eier. Die Symptome entstehen durch kleine Einstiche der Läuse. Der Körper reagiert auf den Speichel der kleinen Tiere und es kommt zu einer Immunreaktion in Form von Juckreiz, Rötungen und Quaddeln. Werden die Quaddeln aufgekratzt, kann es zu einer Entzündung der Kopfhaut kommen. Läuse werden mit bestimmten chemischen Mitteln behandelt und anschließend ausgekämmt. Die Therapie dauert rund 14 Tage. 
  • Pilze: Eine weitere Ursache kann ein Hautpilz sein, der sich auf der Kopfhaut ausbreitet. Hier kommt es nicht nur zu Juckreiz, sondern auch zu Rötungen, Schuppen und Bläschen. Wenn es sich um einen Hautpilz handelt, sollte die Kopfhaut auf keinen Fall gekratzt werden. Andernfalls können die Pilzsporen durch kleine Verletzungen in die Kopfhaut gelangen, was zu einer bakteriellen Infektion führen kann. Pilze sind in der Regel ansteckend und können auf andere Menschen übertragen werden, weshalb hier auf eine erhöhte Hygiene geachtet werden sollte.
  • Hauterkrankungen & Ekzeme: Hauterkrankungen, wie Schuppenflechte und Ekzeme sind ebenfalls häufige Ursachen für Juckreiz. Bei Ekzemen handelt es sich um eine Entzündung der Haut, die jedoch nicht ansteckend ist. Es kommt zu einer geröteten Haut mit Bläschenbildung. Die Bläschen bilden eine Kruste und verschwinden anschließend wieder. Auch Ekzeme entstehen durch eine trockene Kopfhaut. Eine andere Form von Ekzemen ist die Neurodermitis. Bei Neurodermitis ist das Gleichgewicht der Haut gestört, was sich in trockener, schuppender und juckender Haut äußert. Bei der Schuppenflechte handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Krankheit, die in Schüben verläuft. Schuppenflechte entsteht durch eine genetische Veranlagung. Dabei werden zu viele Hautzellen auf der Haut gebildet, wodurch es zu Schuppen und Juckreiz kommt.

Das lässt sich gegen den Juckreiz tun

Bevor mit der Behandlung von Juckreiz begonnen wird, sollte die jeweilige Ursache zuvor geklärt werden. Der Hausarzt sollte dabei stets zurate gezogen werden. Je nach Ursache unterscheidet sich die Behandlung von juckender Kopfhaut. In einigen Fällen ist eine medikamentöse Behandlung vonnöten. 

Es gibt einige Behandlungsmöglichkeiten, um den akuten Juckreiz zu lindern:

  • Verwendung von milden Shampoos
  • Entspannungsübungen, wie autogenes Training oder Yoga
  • kühle Umschläge, zum Beispiel mit schwarzem Tee oder Menthol
  • Haarkur mit Essig oder Joghurt
  • Verwendung von rückfettenden Cremes
  • kein Kratzen, sondern lieber drücken oder reiben
  • nur lauwarmes Wasser zum Waschen verwenden
  • medikamentöse Behandlung

Vorbeugung: Tipps für eine gesunde Kopfhaut

Im besten Falle sollte die Kopfhaut ausreichend gepflegt werden, damit es gar nicht erst zu juckender Kopfhaut kommt. In den meisten Fällen ist der Juckreiz auf eine falsche Pflege und Trockenheit zurückzuführen.

Die besten Tipps zur Vorbeugung und einer gesunden Kopfhaut zusammengefasst:

  1. heißes Duschen sollte vermieden werden
  2. Haare nicht zu häufig waschen
  3. achte auf eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit in Räumen
  4. Verwendung von milden Shampoos ohne Zusatzstoffe
  5. Verwendung von Pflege- und Stylingprodukten ohne Alkohol
  6. Vermeidung von Stress
  7. Vorbeugung von Allergien
  8. gesunde Ernährung
  9. regelmäßige Massage der Kopfhaut

Zusammenfassung & Fazit

Eine juckende Kopfhaut kann vielfältige Ursachen haben, liegt jedoch häufig in der Verwendung von reizenden Pflegeprodukten und damit einhergehender trockener Kopfhaut zugrunde. Die Behandlung von Juckreiz ist in der Regel relativ einfach und kann mit wenigen Mitteln in den Griff bekommen werden. 

Bei stärkeren Hauterkrankungen oder einem Befall mit Pilzen oder Läusen sollte der Arzt in die Behandlung mit einbezogen werden. Wenn der Juckreiz schnell behandelt wird, lassen sich schlimmere Folgen wie Entzündungen vermeiden.  

FAQ zu juckender Kopfhaut

Hier werden die wichtigsten Fragen rund um das Thema juckende Kopfhaut noch einmal kurz und übersichtlich beantwortet.

Was hilft gegen juckende Kopfhaut?

Um juckende Kopfhaut zu behandeln, sollte auf milde Shampoos ohne viele Zusatzstoffe, wie beispielsweise Alkohol zurückgegriffen werden. Diese trocknen die Kopfhaut zusätzlich aus. Auch sollte heißes Duschen vermieden und lediglich lauwarmes Wasser zum Waschen verwendet werden, damit sich die Hautbarriere stabilisieren kann.

Was beruhigt juckende Kopfhaut?

Juckende Kopfhaut kann durch kalte und feuchte Umschläge schnell beruhigt werden. Dadurch klingt der Juckreiz ab. Am besten empfehlen sich kalte Umschläge mit schwarzem Tee oder Menthol. Auch eine leichte Massage kann die Kopfhaut beruhigen.

Woher kommt juckende Kopfhaut?

Juckende Kopfhaut kann verschiedene Ursachen haben. Zu den häufigen Auslösern zählen Trockenheit, starke Temperaturunterschiede oder eine falsche Haarpflege. Auch verschiedene Hauterkrankungen wie Ekzeme, Hautpilze oder Läuse können die Ursache für Juckreiz sein. Für die Diagnose sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, um den Juckreiz richtig behandeln zu können.

Welche Hausmittel helfen gegen juckende Kopfhaut?

Gute Hausmittel gegen Juckreiz sind beispielsweise Joghurt, Essig oder schwarzer Tee. Diese können entweder als kühle Umschläge auf die betreffenden Stellen gelegt oder als Haarkur angewendet werden. Um den Juckreiz zu lindern, kann zudem Kokosöl oder Lavendelwasser in die Kopfhaut einmassiert werden.