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Das steckt hinter Lippenbläschen

Mit Lippenbläschen plagen viele Menschen sich im Laufe ihres Lebens immer wieder herum. Es gibt weder eine Impfung noch eine dauerhafte Heilung für das Problem. Wer das Herpesvirus in sich trägt, kann potenziell davon betroffen sein. Wie Betroffene mit Lippenbläschen umgehen und was sie tun können, um das Risiko für Ausbrüche zu verringern, erfahren sie hier.

Lippenbläschen: Definition und Erklärung

Lippenbläschen sind unangenehm bis schmerzhaft. Es handelt sich dabei um mit gelblicher Flüssigkeit gefüllte Bläschen. Die umliegende Haut ist gerötet.  Diese Bläschen an der Lippe platzen nach wenigen Tagen auf. Zurück bleibt ein flaches Geschwür, das von einer gelblichen Kruste bedeckt wird. Diese fällt nach einigen Tagen ab und gesunde Haut wächst nach. 

Lippenbläschen entstehen, wenn die ruhenden Viren in den Nervenzellen reaktiviert werden. Normalerweise wird ihre Aktivität vom Immunsystem in Schach gehalten. Wird das Immunsystem jedoch durch Stress oder andere Einflüsse geschwächt, kann es diese Aufgabe nicht mehr zuverlässig erfüllen. Als Folge vermehren die Viren sich stärker, treten an die Oberfläche und verursachen die Lippenbläschen. 

So entstehen Lippenbläschen: Herpes als Ursache

Wie Lippenbläschen entstehen, ist bekannt. Warum nur manche Personen unter wiederkehrenden Ausbrüchen leiden und dieselben Auslöser auf 70 bis 80 Prozent der Infizierten keine Auswirkungen haben, ist dagegen weniger klar.

Herpes erkennen die meisten Menschen wegen seiner weiten Verbreitung auf den ersten Blick. Für Lippenbläschen ist Herpes die häufigste Ursache. 

  • Herpes-Simplex-Viren des Typs I sind für den klassischen Lippenherpes verantwortlich und damit auch die häufigste Ursache für Lippenbläschen.
  • Herpes-Simplex-Viren des Typs II verursachen Genitalherpes. Die Bläschen können aber auch an deren Stellen auftreten. In seltenen Fällen werden Lippenbläschen also auch durch diesen Typ des Virus ausgelöst. 

Auslöser für das Entstehen von neuen Lippenbläschen sind vor allem:

  • Ein grundsätzlich schwaches oder geschwächtes Immunsystem
  • Eine akute Schwächung des Organismus, beispielsweise durch Sonnenbrand oder Verletzungen
  • Stress und bestimmte Emotionen
  • Hormonelle Umstellungen

Krankheitsverlauf: So verlaufen Ansteckung und Symptome

Die erste Ansteckung mit Herpes-Simplex-Viren des Typs I erfolgt meist schon in der Kindheit. Die eigentliche Ansteckung erfolgt durch direkten Kontakt, Tröpfchen- oder Schmierinfektion. Küssen, Husten, Niesen oder das Teilen von Handtüchern, Besteck und Geschirr sind bei einem Lippenbläschen also keine gute Idee. 

Die größte Gefahr besteht dann, wenn gerade ein Fieberbläschen vorhanden ist. Die Flüssigkeit darin enthält eine hohe Anzahl an Viren. Mit der Verkrustung sinkt die Ansteckungsgefahr. Fällt die Kruste schließlich ab, ist ein Austreten großer Virenmengen nicht mehr zu erwarten. Sobald gesunde Haut die Stelle bedeckt, ist der akute Ausbruch vorüber und mit einer Ansteckung nicht mehr zu rechnen. 

Im Erwachsenenalter tragen schließlich 90 Prozent der Deutschen das Virus in sich. Für über zwei Drittel hat diese Infektion keine Folgen, während die anderen Infizierten immer wieder mit Herpesbläschen kämpfen. 

Die Erstinfektion verläuft oft symptomlos, kann aber auch mit den klassischen Symptomen eines Lippenbläschens einhergehen:

  • Rötung
  • Spannungsgefühl, Kribbeln und Juckreiz
  • Empfindlichkeit
  • Schmerzen
  • Allgemeine Krankheitszeichen (Fieber, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen) sind selten

Behandlung: Der Gang zum Arzt

Der Gang zum Arzt ist dann notwendig, wenn die Lippenbläschen auch an anderen Stellen auftauchen. Vor allem am Auge sind die Bläschen gefährlich, weil es zu einer Schädigung der Hornhaut und einer Verringerung der Sehkraft kommen kann. Der Hausarzt sollte dann abklären, ob die Einnahme virenhemmender Medikamente sinnvoll ist. 

Ein Arztbesuch macht außerdem dann Sinn, wenn Betroffene überdurchschnittlich oft, also mehr als sechs Mal im Jahr unter Lippenbläschen leiden oder die Bläschen auch nach mehr als zwei Wochen nicht verschwinden.

Das ist für eine erfolgreiche Behandlung wichtig

Weil das Herpesvirus nicht aus dem Körper entfernt werden kann, ist nur eine symptomatische Behandlung möglich, wenn sich Lippenbläschen bilden. Schon bei den ersten Anzeichen sollten Betroffene eine virenhemmende Salbe auftragen, die den Heilungsprozess beschleunigt und die Symptome verringert. Erhältlich sind diese Salben rezeptfrei in der Apotheke. 

Um die Heilung zu unterstützen und das Knibbeln und Kratzen am vertrockneten Bläschen zu vermeiden, können Herpespflaster hilfreich sein. Wer unter dem Aussehen mit Lippenbläschen leidet, kann die Stelle mit einem Pflaster und einer getönten Creme am besten kaschieren. Sind die Schmerzen durch das Lippenbläschen so stark, dass der Betroffene sehr unter dem Lippenbläschen leidet, kann ein Arzt über den Einsatz von Schmerzmitteln entscheiden.

Lippenbläschen – Schutz und Vorbeugung

Trägt man das Herpesvirus in sich, gibt es keine Garantie, nie ein Lippenbläschen zu bekommen. Mit ein paar Verhaltensregeln kann das Risiko eines Ausbruchs aber verringert werden.

  1. Gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung
  2. Reduzierung von Stress
  3. Schonen des Körpers (z.B. Vermeidung von Sonnenbränden)
  4. Erkennen und Vermeidung der individuellen Auslöser
  5. Hygiene beachten, um Infektionskrankheiten wie Erkältungen zu vermeiden

Zusammenfassung und Fazit

Lippenbläschen sind bei einer entsprechenden Veranlagung durch eine Herpesinfektion nicht sicher zu verhindern. Durch verschiedene Einflüsse kann es zu einer Reaktivierung des Virenwachstums kommen, was die Bildung der Bläschen ermöglicht. 

Mit dem richtigen Verhalten können Betroffene aber viel dazu beitragen, dass Ausbrüche seltener vorkommen. Durch eine frühzeitige Reaktion auf die Bildung neuer Lippenbläschen, können die unangenehmen Symptome außerdem verringert werden und Betroffene profitieren von einer beschleunigten Heilungsdauer.

FAQ zum Thema Lippenbläschen

Alles Wissenswerte zu Lippenbläschen findest Du kurz und knackig in den FAQ.

Was hilft gegen Lippenbläschen?

Gegen Lippenbläschen helfen virenhemmende Cremes und Herpespflaster. Auch Hausmittel, die die Austrocknung der Bläschen unterstützen, können helfen.

Woher kommen Lippenbläschen?

Lippenbläschen sind die Folge einer Reaktivierung des Herpesvirus in den Nervenzellen. Mit dem Virenwachstum treten die Viren an die Oberfläche und lösen so die Bläschenbildung aus.

Was sind Lippenbläschen?

Lippenbläschen enthalten hochansteckende Virenflüssigkeit. Sie sind ein Symptom einer Folgeerkrankung mit dem Herpesvirus.

Wie entstehen Lippenbläschen?

Lippenbläschen entstehen, wenn das Immunsystem die Herpesviren in den Zellen nicht mehr in Schach halten kann und diese sich vermehren. Über die Nervenbahnen steigen sie an die Oberfläche und lösen dort die Bläschenbildung aus.

Wann sind Lippenbläschen ansteckend?

Lippenbläschen sind am ansteckendsten in der Zeit, bevor sie austrocknen. Die Flüssigkeit ist hochansteckend. Mit der Verkrustung verringert sich das Ansteckungsrisiko, es treten aber immer noch Viren aus. Sobald das Lippenbläschen verheilt ist, besteht keine Ansteckungsgefahr mehr.

Wie lange bleiben Lippenbläschen?

Unbehandelt dauert es von den ersten Symptomen bis zur Heilung des Lippenbläschens etwa 14 Tage. Tragen Betroffene schon bei den ersten Symptomen virenhemmende Creme auf, verringert sich die Dauer meist auf 8 bis 10 Tage.